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Angeln in den Harzer Fließgewässern

  • Bodelauf bei Braunlage (Foto: Evelyn Krampitz)
  • Bodelauf bei Thale (Foto: Frank Klingenberg)
  • Die wilde "Ilse" (Foto: Wolfgang Sommerfeld)
  • Bodelauf bei Thale (Foto: Frank Klingenberg)

Hier erhalten Sie Informationen über das Angeln in den unterschiedlichen Harzer Fließgewässern.

Angeln in der Bode

Im  Harz vereinigen sich die Ursprungsflüsse Kalte Bode, Warme Bode, Rappbode und Hassel zur Bode. Die Flussrichtung ist von West nach Ost. Die eigentliche Bode beginnt am Ausgang der Wendefurther Stausees und mündet bei Bernburg in die Saale. Im Harz ist die Bode ein schnell fließendes Gebirgsfluss und demzufolge ein typisches Salmoniden- und Äschengewässer welches zum Spinn- und Fliegenfischen einlädt.

Insbesondere im Bodetal zwischen Altenbrak und Thale stellt die Bode bei entsprechender Pegelhöhe ein Wildwasser dar, das auch landschaftlich kaum zu toppen ist. Hier ist der Lebensraum von wunderschönern Regenbogen- und Bachforellen sowie Saiblingen. Diesem Wildwasser schließt sich eine ruhigere Äschenregion an, die etwa an der Seilbahn in Thale beginnt und bis Quedlinburg führt. Weiter flußabwärts können wir dann in den langsam fließenden Bereichen fast von einem Hechtgewässer sprechen. Hier lautet die Empfehlung mit Hechtspinner und Gummifisch zu angeln.

Die Selke

In diesem Bereich des Selketals, der bis Meisdorf reicht, ist die Selke ein schnell fliesendes Gewässer. Eine Strasse führt durch das gesamte Gebiet des Selketals, so dass es problemlos möglich ist, sich den individuell optimalen Angelplatz zu suchen. In diesem Selkeabschnitt sind vorrangig Bach- und Regenbogenforelle, Saibling aber auch Äschen anzutreffen. Diese Region ist nicht nur ein ideales Gewässer für Fliegenfischer. Es ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet  in dem unter anderem noch Wildkatze und Muffelwild leben. Mit etwas Glück lassen sich beim Fischen auch Wasseramsel, Schwarzstorch, Gebirgsstelze und Eisvogel beobachten. Auch ist die Selke Lebensraum von Bachneunauge und Westgroppe.

Die Wipper

Die Wipper entspringt oberhalb von Stolberg und fließt dann in einem von Verkehrswegen nahezu unberührtem Tal genau nach Osten bis Mansfeld. Dieser Harzbereich der Wipper ist ca. 40 Kilometer lang. Dann fließt sie nach Norden und mündet in Bernburg in die Saale. Die Wipper durchfließt im Unterharz ein Gebiet, das von Tourismus bis heute weitestgehend unberührt geblieben ist. Auch wird sie in keiner Weise von Industrie und Gewerbe belastet. Das Fliessgewässer zu beangeln ist aber erst hinter der Wippertalsperre lohnenswert. Dort ist die Wipper zwischen 3-6 Meter breit. Es ist aber nicht immer ganz einfach die Wipper zu erreichen. Die diesbezüglichen Strapazen werden durch wunderschöne Natureindrücke vergessen gemacht. Hauptfisch der Wipper ist die Bachforelle. Zahlreich sind auch Regenbogenforelle und Äsche.

Die Oker

Nach verlassen des Wassers der gleichnamigen Talsperre fließt es durch das bekannte, tiefzerklüftete Okertal in die Tiefebene des Harzvorlandes. In diesem oberen Bereich  ist das Angeln nicht erlaubt. Erst wenn dieser Wildwasserbereich verlassen wurde kommt ein weiteres Tal in dem man den Schuppenträgern nachstellen kann. Ab diesem Bereich ist die Oker schon etwas „stiller“. Es ist ein hervorragendes Fliessgewässer in dem Bach- und Regenbogenforellen dominieren. Äschen sind gleichfalls zu erbeuten. Die Oker ist streckenweise von verschiedenen Angelsportvereinen gepachtet. Primär der größte Pächter ist der ASV Braunschweig,  der im vereinseigenen Anglerheim neben Übernachtungen auch Angelberechtigungen anbietet. Dieser Verein besitzt auch zahlreiche Kiesgrubenseen im Vorharz mit jeweiligen Hauptfischarten wie Forelle, Hecht, Zander und Karpfen. Der ASV ist auch federführend bei der Initiative „Oker Lachs“ seit 1994 tätig. Bei dieser Initiative werden Junglachse bei Vienenburg in der Oker ausgesetzt, damit diese ins angestammte Nordmeer auswandern können, um dann irgendwann zurückzukehren um in der Oker zu laichen.

Die Innerste

Die Innerste ist ein ca. 95 Kilometer langer, rechter Nebenfluss der Leine in Niedersachsen. Die Innerste entspringt auf rund 615 m über NN im Harz südöstlich von Clausthal-Zellerfeld nahe der Bundesstraße 242.    

Sie fließt bereits wenige Meter nach ihrer Quelle in den Entensumpf, einen im 16. Jahrhundert von den Clausthaler Bergleuten im Nordosten von Buntenbock angelegten Stauteich, der die erste von insgesamt sechs Staustufen der Innerste bildet.

Die Söse

Die Söse ist ein 38 km langer rechter Nebenfluss der Rhume in Niedesachsen.

Hochfläche im südwestlichen Harz. Von dort vorerst in westlicher Richtung fließend wird die Söse zwischen dem Osteroder Ortsteil Riefensbeek und dem Kernort von Osterode zu einer Vorsperre und dann zur Sösetalsperre aufgestaut. In Osterode knickt das Flüsschen nach Nordwesten ab, um sich nur Der Fluss entspringt Auf dem Acker, einer im Landkreis Osterode am Harz gelegene wenige Kilometer westlich des Harzes bei Badenhausen nach Westen und bei Eisdorf nach Süden zu wenden. In dieser Richtung durchfließt die Söse Osterode-Dorste. Danach mündet sie – in westlicher Richtung fließend – zwischen den Orten Berka und Elvershausen, beides Ortsteile von Katlenburg-Lindau im Landkreis Northeim, in die Rhume.  

Die Oder

Die Oder ist ein ca. 56 km langer, rechter Nebenfluss der Ruhne in Niedersachsen. Sie entspringt unweit von St.Andreasberg-Oderbrück. Nachdem sie bei Oderbrück die B4 gequert hat wird sie im Oderteich das erste Mal gestaut. einige Kilometer weiter, in der Nähe der „Odertaler Mühle“ ist der Beginn der zweiten Stauung durch die Odertalsperre. Hinter der Talsperre durchfließt sie Bad Lauterberg und verlässt den Harz. Sie durchfließt dann Scharzfeld, Pöhlde, Hattdorf und Wulfen, um bei Katlenburg in die Rhume zu münden. Die Oder ist ein  Fliessgewässer in dem einguter Bestand von Bachforellen vorhanden ist.

Hier können durchaus Räuber von über 50 cm gelandet werden. Und die Bachforellen haben tiefrote Tupfen sowie eine intensiver Zeichnung, da sie nicht mit Fremdbesatz gemischt werden. Auch Regenbogenforellen sind zu finden, sie werden aber nicht besetzt, gleiches gilt für Äschen. An der Oder ist sowohl Fliegenfischen wie auch Spinnfischen erlaubt. Besonders geeignet zum Spinnfischen sind sinkende Wobbler, mit denen man die Tiefen Gumpen des Flusses gut beangeln kann. Wer hier angeln will, sollte gut zu Fuß sein. Der Fluss ist mit dem Auto nicht zu erreichen. Der Grund des Flusses besteht vorwiegend aus Sand oder Kies mit Zahlreichen tiefen Gumpen und der Wasserstand ist fast immer konstant. Grundsätzlich darf an der Oder in der Zeit vom 01.04 – 30.09 geangelt werden.

Die Zorge

Der Harzfluss Zorge entspringt  westlich von Hohegeiss auf rund 500 m Höhe. Er fließt in Südliche Richtung über Zorge, Ellrich nach Nordhausen. Nordöstlich von Heringen mündet die Zorge nach ca. 40 km Fliessstrecke in die Helme. Der Fluss entwässert neben anderen Flüssen wie die Wieda, eines der niederschlagsreichsten Gebiete des Harzes. An ihrem Oberlauf ist die Zorge ein schnell fließendes Gewässer, ab Nordhausen ein friedlich dahin fließendes  mit einer durchschnittlichen Breite von 8-10 m. Es gibt mehrere Wehre und Staustrecken, die sich mit schnell fließenden Bereichen abwechseln. Die Zorge ist durchschnittlich nur zwischen 30-50 cm tief, weist aber auch tiefe Gumpen bis zu 2m auf.

Der Gewässergrund ist sandig, kiesig und teils felsig. Die Hauptfische sind Bachforellen und Äschen. Letztere vermehren sich in diesem Gewässer eigenständig und stellen eine eigenen Harzer Stamm dar, den eine besondere bräunliche Zeichnung und Färbung auszeichnet und der nur in dieser Region vorkommt. Die oberen schnell fließenden Bereiche sind den Bachforellen vorbehalten, die sich sowohl mit der Fliegenrute wie auch mit der Spinnrute gut beangeln lassen. Erfolg versprechend für den Spinnangler sind kleine Blinker sowie in tieferen Abschnitten kleine, sinkende Wobbler.

Die Ilse

Der Harz-Fluss Ilse hat seine Quelle im Brockenmassiv. Entspringen tut sie in rund 800 m ü. NN am Nordhang des Berges, wobei sie die ersten Kilometer verdeckt fließt. Dann tritt sie in das steile, schroffe Ilsetal welches sie als schnell fließender Gebirgsbach durchfließt. Das Ilsetal ist von wildromantischer Schönheit und kann sich durchaus mit dem weitaus bekannteren Bodetal messen. Bei Ilsenburg tritt der Gebirgsbach, der inzwischen zum Fluss geworden ist, ins Harzvorland ein. Auf seinem Weg durchquert er Veckenstedt, Wasserleben, Osterwieck, Hornburg und mündet schließlich bei Börsum in die Oker. Auf ihrem Weg legt die Ilse rund 40 km zurück.

Die Ilse wir vorzugsweise als Salmoniden- und Äschengewässer beangelt. Dabei ist als Angelstrecke das Ilsestück von der Kreisgrenze Wernigerode bis zur Landesgrenze Niedersachsen besonders empfehlenswert.

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