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Praktische Tipps und Hinweise

Beschilderung

Die einheitliche Beschilderung am Harzer-Hexen-Stieg (Foto: HTV / A. Lehmberg)

Der Harzer-Hexen-Stieg ist mit den im ganzen Harz üblichen Wanderschildern mit den roten Signalkanten gekennzeichnet. Sie tragen die Kopfzeile „Harzer-Hexen-Stieg“ und geben in der Regel die Richtung und Kilometerentfernung zu den nächsten Zwischenzielen an. Im Nationalpark ist der Weg auf den unübersehbaren hölzernen Schilderbäumen durch das Hexen-Stieg Logo (weiße Hexe im grünen Kreis) markiert. Dieses Logo dient auch als Zwischenwegweisung und findet sich entlang des ganzen Weges als metallene Wegemarke oder als Sprühmarkierung.

Streckeneinteilung, Unterkünfte, Pauschalen

Harzer-Hexen-Stieg Hinweistafel am Torfhaus (Foto: HTV / M. Gloger)

Es gibt keine festen Etappen auf dem Harzer-Hexen-Stieg. Je nach eigener Fitness und Ausdauer können die Tagesabschnitte individuell zusammengestellt werden. Die Entfernungen zwischen den Orten lassen sich am besten in kartograpischen Darstellung in unserem Tourenportal einschätzen. 

Entlang des Weges finden sich zahlreiche Ortschaften, die Übernachtungsmöglichkeiten in nahezu allen Kategorien bieten. Ein vorheriges Buchen der Zimmer wird speziell zur Wandersaison empfohlen. Hier finden Sie Unterkünfte, die sich speziell auf Hexen-Stieg Wanderer eingestellt haben und häufig auch zusätzliche Serviceleistungen wie Gepäcktransfer und zum Teil auch Personentransfer anbieten.

Wer sich nicht selbst um die Organisation seiner Wanderung kümmern möchte, kann auf die Angebote verschiedener Veranstalter zurückgreifen. Diese haben auch Wandern ohne Gepäck im Programm und gehen gerne auf individuelle Reisewünsche ein. Hier finden Sie die besten Angebote.

Beste Wanderzeit

Wanderer auf dem Großen Torfhausmoor (Foto: HTV / M. Gloger)

Der Harz hat das ganze Jahr Wandersaison, besonders schön ist es aber im Frühling, wenn die Natur erwacht und im Herbst, wenn sich die Blätter färben und Morgennebel die Hochebenen bedeckt. Der erste Schnee kann bereits im Spätherbst fallen und bis in den April andauern.

Auch im Winter können viele Abschnitte des Hexen-Stiegs bewandert werden. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt zwischen Treseburg und Thale in der Bodeschlucht, der in den Wintermonaten aufgrund von Eis und Schnee gesperrt werden muss. In dieser Zeit ist eine Alternative über die Höhen in Richtung Hexentanzplatz ausgeschildert.

An- und Abfahrt sowie Transfers

Die Startorte Osterode und Thale sind einfach mit der Bahn erreichbar und die Einstiege in den Harzer-Hexen-Stieg gut gekennzeichnet. Unterwegs finden sich zahlreiche Wanderparkplätze und Bushaltestellen des Linienverkehrs. Wer diesen nutzen möchte, sollte sich aber unbedingt vorab über die Fahrzeiten informieren (www.bahn.de – auch für die Busverbindungen).

Viele Gastgeber bieten Ihnen meist den Gepäckstransfer zum nächsten Ziel an, die Veranstalter zum Teil auch Wanderungen mit Standquartier und Rücktransport.

Für den Transfer zwischen Osterode und Thale müssen mit der Bahn ca. vier Stunden einkalkuliert werden, mit dem PKW dauert die Fahrt ca. 1,5 Stunden. In Osterode und Thale bieten einige Taxiunternehmen die Transfers zum Pauschalpreis an. Informationen hierzu erteilen die Touristinformationen.

Wanderkarte und Wanderführer

KartoGuide Harzer-Hexen-Stieg (Schmidt-Buch-Verlag)

Die offizielle Karte zum Harzer-Hexen-Stieg gibt der Schmidt-Buch-Verlag heraus (ISBN 978-3-936185-32-4, auch erhältlich als Karto-Guide mit Streckenbeschreibung, ISBN 978-3-936185-33-1).

Im wanderfreundlichen Maßstab 1:30.000 enthält sie u.a. 20 m-Höhenlinien, Entfernungsangaben, Parkplätze, Bushaltestellen und –linien sowie ein GPS-Gitter. Die Karte ist in unserem Onlineshop oder im Buchhandel erhältlich.

Ausrüstung

Während der Wandersaison von April bis Oktober reichen feste Schuhe sowie wetterfeste Kleidung für eine Wanderung aus. An einigen Stellen sind Wanderstöcke hilfreich, wenn auch kein Muss. Ein Lunchpaket und etwas zum Trinken gehören aber auf jeden Fall in den Tagesrucksack, ebenso wie ein ausreichender Sonnenschutz.

Im Frühjahr und Herbst kann es tagsüber recht warm sein, aber die Morgen sind zum Teil frisch. Hier hilft ein Pullover oder Fleece, der sich leicht verstauen lässt. Diesen braucht man mit einiger Wahrscheinlichkeit auch auf dem Brocken, der aufgrund seiner exponierten Lage wind- und nebelreich ist.

Je nach Ausprägung des Winters ist von November bis April mit Schnee zu rechnen. Auch wenn im Frühjahr die Sonne schon lange wieder wärmt, können an schattigen Stellen in Hochlagen immer noch weiße Überraschungen warten. Wasserfestes und rutschsicheres Schuhwerk ist daher gefragt. Im Hochwinter sind viele Passagen nur mit Schneeschuhen begehbar, denn der Weg wird nicht geräumt.

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