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KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora (Foto: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora)

Mittelbau-Dora wurde als letztes Kon­zentrationslager der Nationalsozialisten im Sommer 1943 gegründet.

Anlass war die Verlagerung der Produktion der sogenannten „V2“-Raketen von Peene­münde in eine Stollenanlage bei Nord­hausen, die von Häftlingen zur unterir­dischen Raketenfabrik ausgebaut werden musste. Für die Häftlinge des schnell anwachsenden Lagers bedeutete das monatelanges Arbeiten und Leben im Berg unter unbeschreibbaren Bedin­gungen. 20 000 der 60 000 Menschen, die in Mittelbau-Dora und seinen zahlreichen Außenlagern inhaftiert wa­ren, verloren zwischen August 1943 und April 1945 ihr Leben.

In der heutigen Gedenkstätte können Besucher das ehe­malige Lagergelände und – im Rahmen von Führungen – auch die Stollenanlage besichtigen. Eine ständige Ausstellung im neu gestalteten Museum informiert über die Geschichte des Lagers, die Häftlinge sowie Täter und Mittäter.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Rolle Mittelbau-Doras als Modellfall der KZ-Zwangsarbeit und der Untertagever­lagerung sowie die Frage, weshalb die Deutschen 1943, als der Krieg längst verloren war, diesen nicht beendeten, sondern mit dem „Totalen Krieg“ in die totale Niederlage steuerten und zehn­tausende Zwangsarbeiter im Harz für sinnlose Rüstungsvorhaben sterben ließen.

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Kontakt

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Kohnsteinweg 20
99734  Nordhausen

03631 49580
infonoSpam@dora.dewww.dora.de

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