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Nationalpark Harz - Naturdynamikzone und Borkenkäfermanagement

  • "Am Brocken" - Foto: Ute Springemann
  • Totholz voller Leben - Foto: Alexander Ehrig
  • Blick von der Achtermannskuppe

 

In der Naturdynamikzone des Nationalparks erfolgen keine menschlichen Eingriffe mehr. Tote und umgefallene Bäume, sei  es durch Krankheit, Borkenkäfer, Sturm oder Alter bleiben im Wald und dienen als wichtige Nahrungsgrundlage für Pilze und Kleinorganismen. Der Anblick des Totholzes gefällt sicher nicht jedem. Es ist aber für die Zukunft des Waldes wichtig und notwendig.

Im Nationalpark Harz bleiben mittlerweile in der Naturdynamikzone über 60 % des Waldes sich selbst überlassen. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen wie die Borkenkäferbekämpfung in einem 500 m breiten Streifen an den Außengrenzen des Nationalparks und die Verkehrssicherung an öffentlichen Straßen und Besuchereinrichtungen.

Borkenkäfer befallen geschwächte Bäume. Sie sind ursprünglich in den natürlichen Fichtenwäldern der Hochlagen zu Hause und tragen hier zur natürlichen Waldentwicklung bei. Im gleichförmigen Fichtenforst vermehren sich die Käfer nach Stürmen oder klimatischen Extremen allerdings explosionsartig. Die angepflanzten Fichten, meist alle im gleichen Alter, sind dann eine leichte Beute.

Auch an die Waldbilder, die der Borkenkäfer hinterlässt, müssen sich die Besucher wegen des hohen Anteils an Totholz erst gewöhnen. Sie sind jedoch der Ausgangspunkt für die Entwicklung unnatürlicher Fichtenmonokulturen hin zu natürlichen Buchen- oder Mischwäldern.

Den Wert des Borkenkäfers können Besucher auf dem Borkenkäferpfad in Ilsenburg erkunden. Wie entsteht ein Wald neu und wo wird der Borkenkäfer im Nationalpark Harz aktiv bekämpft und wo nicht.

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