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Die Baumeister haben ganze Arbeit geleistet: So trutzig und wehrhaft sitzt Burg Falkenstein über dem Selketal, dass ihr über die Jahrhunderte hinweg die Angreifer kaum etwas anhaben konnten.
Wer heute kommt, kommt in friedlicher Absicht, kann daher alle Tore ohne großen Kampf passieren und sich an einer der eindrucksvollsten und besterhaltensten Burgen des Harzes erfreuen. Und was die zwischen 1115 und 1120 entstandene Burg von Außen verspricht, hält sie auch von Innen. Der restaurierte Rittersaal, die spätgotische alte Kirche und die Burgkapelle sind nur ein Teil der zahlreichen möblierten Zimmer aus unterschiedlichen Zeitepochen. Die Burg Falkenstein ist mit einem Glanzlicht der Geschichte verbunden: Durch die Förderung Graf Hoyers von Falkenstein konnte Eike von Repgow ab 1220 sein berühmtes Rechtsbuch, den „Sachsenspiegel“, verfassen. Untrennbar zur Burg gehört die wildromantische Landschaft, besonders das Selketal, welches sanft in Meisdorf ausklingt. Auch dort hatten die Falkensteiner Herren, wie das Meisdorfer Schloss, Besitzungen.
Mit der HarzCard ist der Eintritt in das Museum Burg Falkenstein kostenfrei. Weitere Informationen unter www.harzcard.info.