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Märchenschloss oder verwunschene Burg? Fast möchte man meinen, dass die Anmutung des landschaftlich herrlich gelegenen Schlosses mit dem Wetter wechselt!
Die erste Anlage sicherte im Mittelalter den Weg der deutschen Kaiser zu ihren Jagdausflügen in den Harz. Später wurde die Burg um- und ausgebaut, doch erst die radikale Neugestaltung im 19. Jahrhundert unter der Leitung des Architekten Carl Frühling ließ das national bedeutsame historische Gesamtkunstwerk entstehen. Auch die Gartenanlagen, allen voran die Höhenterrasse, wurden einem einheitlichen Prinzip unterworfen. Der Auftraggeber, Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode (1837-1896), hatte auf dem Höhepunkt seiner politischen Kariere als Stellvertreter Bismarcks als Vizekanzler des Deutschen Reiches eine bedeutende Stellung inne. So verwundert es nicht, dass das künstlerische Prinzip auch im Innern des Schlosses bis ins Detail in höchster Qualität ausgeführt wurde. Über die Bedeutung des Bauwerkes hinaus bestärken eindrucksvolle Ausstellungen den Anspruch, Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts zu sein.
Mit der HarzCard ist der Eintritt in das Schloß Wernigerode® kostenfrei. Weitere Informationen unter www.harzcard.info.