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Auf dem Weg erleben Sie hautnah deutsche Zeitgeschichte. Durch das Tal der Ecker, lange Jahre ein Grenzfluss, windet sich der Weg entlang der Eckertalsperre – durch deren Mitte ebenfalls die Grenze verlief – zum Brocken hinauf. Vorbei am Dreieckigen Pfahl, einem historischen Dreiländerstein, geht es unterhalb des Wurmbergs zum Grenzöffnungsgedenkstein zwischen Braunlage und Elend. Relikte der Deutschen Teilung bewahrt das Freilandgrenzmuseum bei Sorge. Der Ring der Erinnerung und der Dreiländerstein am Jägerfleck bei Benneckenstein sind zeitgenössische Grenzmarken auf dem Weg zum Kloster Walkenried, das einen faszinierenden Einblick in die Bedeutung der Zisterzienser für die Entwicklung der Region gibt.
Der Harzklub hat den Weg komplett mit neuer Beschilderung versehen. Informationstafeln klären über schützenswerte Biotope und historische Stätten am Wegesrand auf. Für den, der es genauer wissen will, bieten speziell geschulten Wanderführern geführte Touren an. Spezialisierte Reiseveranstalter organisieren auch Wanderungen ohne Gepäck über verschiedene Etappen entlang des Harzer Grenzweges.








