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Wie das Schachspiel nach Ströbeck kam

Schachfest mit lebendigen Figuren (Foto: Schachmuseum Ströbeck)

oder: Spielend in die Freiheit

In Ströbeck darf man ruhig die Welt schwarz/weiß sehen. Alles hat sich in dem Schachdorf dem edlen Brettspiel gewidmet: Es gibt einen Schachturm, der Dorfplatz ist ein großes Schachfeld und hier gibt es Deutschlands einzig öffentlich zugängliches Schachmuseum. Dort kann man z.B. eine Auswahl unterschiedlichster Schachbretter bewundern...

Von Bischof Arnulf bekamen die Ströbecker im Jahr 1011 einen adligen Wenden, den Grafen Guncellin, zur Bewachung in ihren Turm überstellt. Dieser war ein Kriegsgefangener Heinrich II. und sollte solange unerkannt verwahrt werden, bis neue Befehle eingingen. Die Bauern behandelten ihren Gefangenen freundlich. Weil alle Langeweile hatten – die Wachen als auch ihr unfreiwilliger Gast – schnitzte Guncellin Schachfiguren, fertigte ein Spielbrett an und lehrte den Bauern das Schachspiel. Diese lernten mit Vergnügen das neue Spiel. Als der Wendengraf die Freiheit wieder erhielt, schenkte er den Ströbeckern das Spiel, dass bis heute in Ströbeck ausgeübt wird.

Interessant

Schachmuseum Ströbeck

Thema der Ausstellung im Schachmuseum ist die 1.000-jährige Schachtradition des Dorfes Ströbeck.

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