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Ambitionierte Familienwanderung im Nationalpark Harz bei Bad Harzburg

Radauwasserfall – Eckertalsperre - Molkenhaus – Radauwasserfall

3 Schulze & 1 Dziekan
  • Radauwasserfall (Foto: Katrin Dzikan)
  • Wildromantisches Radautal (Foto: Katrin Dziekan)
  • Blick zum Eckerstausee (Foto: Katrin Dziekan)
  • Lohnbachtal (Foto: Katrin Dziekan)
  • Die Luisenbank (Foto: Katrin Dziekan)
  • Spielplatz am Molkenhaus (Foto: Katrin Dziekan)

Der Sommer 2018 bremst auf Grund der dollen Hitze etwas die Wanderlust. Heute haben wir jedoch Glück, dieser Sonntag hat wunderbare 23°C Wandertemperatur. Aber auch sonst, so der Rückblick, bietet sich die Tour bei wärmeren Temperaturen an. Die meiste Zeit sind wir unter Bäumen oder am Wasser unterwegs – herrlich! Noch ein Fazit vorneweg: Wir (2 Erw., 2 Kinder - 3 und 1 Jahr alt) wandern mit unserem Chariot. Der ist zwar geländegängig, aber an mancher Stelle (siehe Fotos) sind wir auf Grund von Wurzelwerk, steinigem Weg und Steilheit an unsere Grenzen gekommen.

Die Tour wie wir sie gegangen sind, würden wir für „selbstlaufende“ Kinder oder evtl. in der Kraxe getragene Kinder empfehlen. Die schwierigsten Passagen kann man allerdings auch vermeiden, in dem man die (auch vom Bus befahrenen) ausgebauten Waldwege nutzt.

Wir starten beim sehenswerten Radauwasserfall. Der schön unter grünem Walddach verlaufende Weg führt eine ganze Weile an der Radau entlang, vorbei am Taternbruch bis zu der Stelle, an welcher der Lohnbach in die Radau mündet. Hier kann man sich entscheiden, ob man der ausgebauten Waldstraße folgt oder wie wir neben dem Bachbett den Aufstieg Richtung Eckertalsperre angeht. Nach einem kräftezehrenden Anstieg haben wir es geschafft, wir kommen an der „Luisenbank“ vorbei und haben erste Ausblicke auf die Eckertalsperre.

Nach Zwischenstopp an einer Trinkwasserquelle gehen wir wieder ein Stück zurück und beginnen den holprigen Abstieg zur Talsohle der Talsperrenmauer. Wir gelangen in das malerische Eckertal, folgen dem Wasser eine Weile, um dann einen kräfteraubenden Anstieg über Stock und Stein aus dem Tal hinter uns zu bringen. Belohnt werden wir, in dem wir auf eine herrliche, große Waldwiese heraustreten. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Molkenhaus, vorbei an einem Abenteuerspielplatz, der für uns leider zu nah am Molkenhaus ist, um hier noch mal zu rasten. Doch das Molkenhaus selbst hält drinnen wie draußen Spielmöglichkeiten für Kinder bereit.

Nach der schönen Rast raffen wir uns auf und biegen kurz hinter dem Molkenhaus Richtung Radauwasserfall ab. Der Weg beginnt breit und bequem und wird später sehr schmal und brombeerverstraucht bzw. im Abstieg wieder sehr steinig. Vom Weg aus hat man tolle Blicke zum Gabbro-Steinbruch und von der Winterbergklippe aus weite Sicht ins Harzvorland. Kurz vor Schluss biegen wir doch tatsächlich falsch ab, kommen über kleine Umwege auf der ausgebauten Eckertalsperrenzufahrt heraus und enden dann kurz vor Ziel an der B4. Der Schwenk hat allerdings den Vorteil, dass wir noch kurz vor Ziel eine der drei Heilquellen Bad Harzburgs, die Schwefelquelle, kennenlernen.

Dauer: ca. 5,5 h (2.¾ h  Wanderung bis Molkenhaus / 1,5 h Aufenthalt und spielen / 1 h zum Radauwasserfall)

Strecke: ca. 10-12 km (je nach dem ob man ausgebauten Weg oder Trail nutzt)

pÜber den Autor
3 Schulze & 1 Dziekan

3 Schulze & 1 Dziekan

Familie Schulze/Dziekan ist in Wernigerode zu Hause, „dort wo andere Urlaub machen“. In ihrer Freizeit nutzen sie die vielfältigen Erlebnismöglichkeiten des Harzgebirges und entdecken neben den großen Attraktionen gerne auch die etwas versteckteren Ausflugsziele. Beliebter Dreiklang ihrer Touren in unterschiedlicher Reihenfolge: Sehenswürdigkeit – Aktivität – kulinarische Einkehr.

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