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Einmal draußen rumtoben bei Schlechtwetter

- bitte ohne nass zu werden!

3 Schulze & 1 Dziekan

Seit Dezember 2017 bereichert die – durchaus vieldiskutierte – Schierker Feuersteinarena die Region. Die spektakulär überdachte Ganzjahres-Arena hat eine lange Tradition, so wie der Wernigeröder Ortsteil Schierke selbst als Tourismusort. Dass im Jahr 1911 eingeweihte Natureisstadtion befand sich längere Zeit im Dornröschenschlaf und wurde ab 2016 umfassend saniert und erweitert. Während die Winternutzung mit Eislaufen, Eisstockschießen und Eishockey sofort eingängig ist und auch gut angenommen wird, müssen die Sommermonate Touristen als auch Einheimische noch mit einem eigenem Konzept überzeugen. „Immer in Bewegung“ ist der Slogan, der in den Sommermonaten 2018 die vielvältigen Bewegungsspielplätze der Arena umschreibt.

Es ist Oktober, das Wetter ist wie es ist: Regenschauer, Wind und Sonne wechseln sich ab. Wir möchten gerne hinaus, aber so richtig naß werden wollen wir heute auch nicht...

Anreise zur Schierker Feuersteinarena
Wir stellen unseren Halbtagesschlechtwetterausflug schnell zusammen. Die Buslinie 264 befördert sowohl Gäste aus Wernigerode als auch aus Braunlage kommend zur Arena. Je nach dem wo man übernachtet, bekommt man automatisch das Harzer-Urlaubs-Ticket (HATIX) und kann so auf allen öffentlichen Bus- und Straßenbahnlinien im gesamten Landkreis Harz kostenlos verkehren. Das HATIX gilt leider (noch) nicht für den Landkreis Goslar, aber für Braunlage schon.
Wenn man wie wir vorhat, einfach mal auch bei Schlechtwetter geschützt draußen rumzutoben, empfehlen wir die Anfahrt mit dem Bus. Der hat nämlich den unschlagbaren Vorteil direkt vor der Arena zu halten und man kommt fast trockenen Fußes unter das schützende Dach. Für PKW (und die Harzer Schmalspurbahn erst recht) gilt dies leider nicht. Parkplätze sind zwar ausreichend im Parkhaus am Winterbergtor vorhanden, aber man hat einen ca. 1km langen, wenn auch schön an der Kalten Bode gelegenen Fußweg vor sich. Die Busfahrt hat des Weiteren den Vorteil mit Menschen aus allen Landteilen und Ländern ins Gespräch zu kommen, bei unseren Fahrten waren die Linien immer gut mit Wandersleuten, Ausflüglern etc. gefüllt.

Hüpfen, klettern, balancieren
Wir waren an einem, was den Publikumsverkehr betrifft, überschaubaren Tag in der Sportstätte. Die Leute in der Arena waren sehr hilfsbereit und haben uns bei allen Fragen freundlich weiter geholfen. Unsere Kinder mussten noch keinen Eintritt bezahlen, wir Erwachsenen als Begleitpersonen einen sehr überschaubaren Betrag. Dafür stand uns quasi allein eine riesige Hüpfburg zur Verfügung sowie unterschiedlichste Sport- und Geschicklichkeitsutensilien wie Slacklines, diverse Mattenbausteine, Hüpfbälle u.v.m. Für Interessierte besteht auch die Möglichkeit an einer großen Boulder-Wand das eigene Können auszuprobieren. Wer sich aufwärmen will bzw. einen kleinen Hunger hat, kann in der Arena entweder in einem kleinen Bistro oder in der Bar & Restaurant „Mephisto“ fündig werden. Wir haben ca. 2 Stunden unseren Spaß und unsere Bewegung gehabt. Dann ging es mit dem Bus wieder nach Hause.

Unser Fazit: Wer bei schlechtem Wetter in den Sommermonaten trotzdem etwas an der Luft unternehmen will, hat mit der Arena einen guten Anlaufpunkt. Die Sport- und Spielsachen, die wir vorgefunden haben, sind für bis ungefähr 10 Jahre alte Kinder interessant. Und falls das Wetter sich doch bessern sollte, ist der Kurpark mit Spielplatz von Schierke nicht weit.

Dauer:
Busfahrt WR-Schierke ca. 25 min – 2 Stunden Aufenthalt in der Schierker Feuersteinarena – Busfahrt Schierke-WR ca. 25 min

Mehr Infos:
Auf der Seite der Schierker Feuersteinarena sind gut die Möglichkeiten für die Anreise zusammengefasst: www.schierker-feuerstein-arena.de/anreise-parken/

pÜber den Autor
3 Schulze & 1 Dziekan

3 Schulze & 1 Dziekan

Familie Schulze/Dziekan ist in Wernigerode zu Hause, „dort wo andere Urlaub machen“. In ihrer Freizeit nutzen sie die vielfältigen Erlebnismöglichkeiten des Harzgebirges und entdecken neben den großen Attraktionen gerne auch die etwas versteckteren Ausflugsziele. Beliebter Dreiklang ihrer Touren in unterschiedlicher Reihenfolge: Sehenswürdigkeit – Aktivität – kulinarische Einkehr.

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