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Radtour auf dem Harz-Rundweg

Reisebericht und Tourenempfehlung

geschrieben von Norbert Kurz & Martin Zimmermann
  • 5. Etappe: Granetalsperre (©N.Kurz/M.Zimmermann)
  • Aussicht vom Blauen Haufen, Goslar ©N.Kurz/M.Zimmermann
  • 2. Etappe: Rammelburgblick (©N.Kurz/M.Zimmermann)
  • 3. Etappe: Neustadt (©N.Kurz/M.Zimmermann)
  • 4. Etappe: Steinatal (©N.Kurz/M.Zimmermann)


Wir, Norbert aus Göttingen und Martin aus Wolfenbüttel, sind zwei begeisterte Radfahrer und haben bereits etliche Radtouren im Harz, durch Deutschland und auch in benachbarten europäischen Ländern unternommen. Für den August 2019 hatten wir uns die Harzumrundung auf dem Harz-Rundweg vorgenommen.

Streckenverlauf

Die insgesamt etwa 320 km lange Radstrecke mit ungefähr 3.500 hm haben wir in fünf Etappen zurückgelegt. Die 1. Etappe führte uns von Goslar über den Kurort Bad Harzburg nach Wernigerode, das einst vom Schriftsteller Hermann Löns zur „Bunten Stadt am Harz“ getauft wurde. Auf der 2. Etappe ins Mansfelder Land passierten wir die Städte Blankenburg, Thale und Ballenstedt. Bis zu unserem 3. Etappenziel fuhren wir weiter durch den Südharz, vorbei an dem im Karst gelegenen kleinen Örtchen Questenberg über das Kloster Walkenried bis nach Bad Sachsa. Naturnah führte uns die 4. Etappe durch das wildromantische Steinatal vorbei am Wiesenbeker Teich durch die Kleinstädte Bad Lauterberg und Herzberg bis nach Osterode. Über Seesen und die Granetalsperre fuhren wir auf der 5. Etappe zurück zum Ausgangspunkt Goslar.

Beschilderung und Wegebeschaffenheit

Rad-Beschilderung im Harz (Foto: HTV / A. Lehmberg)

Die Beschilderung des Harz-Rundwegs variiert entlang der Strecke, eine einheitliche Kennzeichnung gibt es leider nicht. Zu den Wegezeichen gehört die Hexe auf dem Fahrrad, das rote Rad mit T4-Kennzeichnung und Beschriftungen auf Holzschildern.

Von Goslar aus fuhren wir relativ viel durch Wälder, mussten aber auch teilweise ordentlich in die Pedale treten. Und der Untergrund war nicht immer einfach zu fahren. Das Fahren mit einem Rennrad ist abzuraten. Je dicker die Reifen, desto besser und bequemer die Fahrt. Mit einem sogenannten Trekkingrad ist das gut möglich, Ersatzschläuche, Flickzeug evtl. Ersatz-(Falt-)mantel sollten an Bord sein! Im niedersächsischen Harz führte uns der Harz-Rundweg tendenziell durch eine weite Hügel- und Feldlandschaft mit offenen Blicken. Die Wege sind oft auf betonierten Feldwegen geführt und daher gut zu befahren. Steigungen sind hier nicht so lang und wegen der guten Oberfläche der Wege besser zu bewältigen. Einkehrmöglichkeiten sind im sachsen-anhaltischen Harz weniger vorhanden. Generell würden wir den Harz-Rundweg schon als schwer zu befahren einstufen.

Die Etappen im Detail

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