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Mein 1. Klettererlebnis im Harz

Vertikal im Okertal

Eva-Christin Ronkainen-Kolb
  • Klettern im Harz (Foto: Eva-Christin Ronkainen)
  • Klettern im Okertal - (Foto Christin Faust)

Klettern im Harz – wo kann man das am besten? Diese und weitere Anfragen trudeln regelmäßig auf dem Schreibtisch ein. Tipps und Highlights sind bekannt. Tolle Klettermöglichkeiten haben sich rumgesprochen. Natürlich gehören das Okertal, der Ottofelsen, die Schnarcherklippen oder der Kletterfelsen in Wippra und weitere Möglichkeiten zu den öffentlich bekannten Tipps zum Thema.

Aber wie ist es denn wirklich? Was macht das mit mir und wie herausfordernd ist Klettern?

An einem Sonntag im Juni war es soweit, mit kletterbegeisterten Bekannten ging es ins Okertal. Gurt, Seil, Helm, Kletterschuhe und Handschuhe im Gepäck ging es an den bekannten Granitfelsen. Und es sollte sich herausstellen, dass hier zahlreiche Kletterer unterwegs waren. Gruppen, Familien mit Kindern usw.  Gut, dass der erfahrene Bekannte den Vorstieg übernommen hat und die beiden Routen, an die es an diesem Tag gehen sollte entsprechend gesichert hat. Ohne Klettererfahrung ist das nicht möglich und es bedarf einer gründlichen Ausbildung, bevor man sich an das Klettern und entsprechend Klettern „lehren“ wagt.

Nun war es also soweit – die erste Kletterherausforderung stand an. Ganz schön hoch, doch mit den aufmunternden Worten des gesamten Teams und der entsprechenden Sicherung ging es auch schon los. Die ersten Schritte fielen noch schwer. Dabei kamen Fragen auf, wie: „Wohin mit den Händen?“ oder „Da ist doch gar kein Tritt“. Nun gut, erste kleine Hürden genommen, wartete auch schon ein Teil der Gruppe auf einer Art Plattform. „Zum Glück oben und jetzt bloß nicht runter gucken“… Gesichert mit Seilschlinge an einem Baum, hieß es abwarten, bis der Abstieg anstand. Es stellt sich heraus: „Das ist ja viel einfacher als hochwärts!“. Die erste Herausforderung genommen, wartete auch schon die nächste.

Es hieß noch einmal hoch – nur eine andere Route. „Nun gut“ – nach etlichen Metern Klettern, die wirklich Spaß machten, war ein erhebliches Stück Fels erklommen. Erste Zeichen der Anstrengung in Waden und Armen machten sich bemerkbar. Da zum Klettern auch das Thema „Sichern“ gehört, fand hier zudem eine intensive Einweisung statt.

Nach rund vier Stunden am Fels, war es dann auch genug. Erschöpft aber glücklich etwas geschafft zu haben und über den Schatten und die Angst vor der Höhe gesprungen zu sein, sind klasse. Wer noch keine Kletterfahrung hat, der ist mit einem Kletterkurs gut beraten. Einige Anbieter gibt es im Harz.

Klettern im Harz

Bergsteiger im Okertal

Für besonders Mutige bietet der Harz Abenteuer und Nervenkitzel in dichten Wäldern und luftigen Höhen. Ob beim freien Klettern an Felswänden, gesichert im Hochseilgarten, beim Ballonfahren oder Gleitschirmfliegen - einfach mal Abheben, Freiheit erleben und die Welt von oben entdecken.

> Tipps für den Höhenrausch im Harz <

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