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Ilsenburg & Nationalpark Harz

Auf Stempeljagd im Harz (Teil 3)

von Daniela Spiehs
  • Pause am Oberförster-Koch-Denkmal (Foto: Daniela Spiehs)
  • Füße in der Ilse baden (Foto: Daniela Spiehs)


Dienstag, der 08. August 2017
Heute starteten wir wieder nach dem Frühstück um 10 Uhr und wir wollten rund um Ilsenburg Stempel sammeln. Unsere Motivation war wieder auf dem Höhepunkt. Das Wetter zeigte sich auch an diesem Tag von seiner guten Seite.

Ein breiter und fester Weg führte zur Stempelstelle Nr. 7 "Plessenburg". Nach einer Kaffeepause machten wir uns weiter auf den Weg zum Ferdinandsstein. Der Weg dahin wurde auf Schotter und Gestein schmaler und steiler. Beim Blick links und rechts in den Wald wirkte er geradezu gespenstisch. Die Bäume waren unten rum kahl, der Waldboden von Nadeln übersät, alles war graubraun. Grün war nur das Moos, das an den Bächen entlang wuchs.

Oberhalb des Berges wanderten wir nun zwischen Gräsern, Blumen, Brombeeren und kleinen Bäumchen. Große Felsen ließen sich in einigen Metern Entfernung ausmachen und nur da konnte er sein – der Ferdinandstein. Und so war es – den inzwischen 8. Stempel drückten wir in unsere Wanderpässe. Die Harzer Wandernadel in Bronze war uns damit sicher.

Mit Blick auf dem Brocken setzten wir uns mit unseren Brotdosen auf die Felsen und stärkten uns für den weiteren Wanderweg.....

Nach der kleinen Stärkung ging es weiter zur Wolfsklippe. Auf dem Weg dahin stellten wir fest, hier hätten auch gut und gerne Märchen spielen können. Vom Märchenwald kamen wir ''vier wanderwütigen Stempeljäger'' wieder auf einen breiten Wanderweg zum Oberförster-Koch-Denkmal. Dort angekommen, überlegten wir in der Sonne sitzend, ob wir die Stempelstelle "Mönchsbuche" noch mitnehmen oder doch gleich den Rückweg antreten sollten. Waren wir doch alle ganz schön k.o..

Ene mene mopel...... und all zu spät war es noch nicht, also hin da. Hier trafen wir auf eine andere „stempelwandernde“ Familie, die mit drei Stempeln noch am Anfang ihrer Jagd stand. Nach einem kurzen Plausch ging es Richtung Ilsenburg. Da mehrere Wege möglich waren, wollten wir den Ilsestein mitnehmen und dort oben ein Hasseröder trinken und Eis essen.

Na so ein Mist – nun waren wir hier hoch gelaufen, um festzustellen, dass heute leider geschlossen war. Es blieb uns nichts anderes übrig, als den Abstieg anzutreten. Zur Motivation musste nun, der eben beschlossene Plan B her. Der lautete: unten ankommen, Füße in der Ilse baden und die nächste Gaststätte aufsuchen. Gesagt, getan. Diesen Weg kannten wir schon. Es war der zum ersten Stempel.

Die Ilse rauschte immer lauter. Sie rief förmlich nach uns. An einer geeigneten Stelle stiegen wir ins kalte Nass – ins sehr kalte Nass. Am heutigen Tag waren wir fast sieben Stunden unterwegs, hatten 20 km und 495 Höhenmeter hinter uns, da war das frische Wasser eine herrliche Wohltat. So war der restliche Weg zum Kurpark-Hotel "Im Ilsetal" nur noch ein Spaziergang. Hier kühlten die Kinder sich mit einem Eis und wir uns mit einem Hasseröder von innen.

Teil 4: Thale, Rappbodetalsperre & Rübeland

Aussicht an der Stempelstelle Prinzensicht (Foto: Daniela Spiehs)

Mittwoch, der 9. August 2017

Nachdem wir am Anreisetag und den ersten zwei Urlaubstagen 11 Stempelstellen abwanderten, wollten wir heute etwas ruhiger treten.

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Fleißiger Stempelsammler (Foto: Harzer Wandernadel)

Pures Naturerleben bietet die „Harzer Wandernadel“ mit Hilfe eines Wanderpasses und 222 Stempelstellen auf den rund 8.000 Kilometern ausgeschilderter Wanderwege des Harzes...

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pÜber den Autor
Daniela Spiehs

Daniela Spiehs

Daniela Spiehs lebt mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Bis vor Kurzem kannten sie den Harz nur im Winter. 2017 sollte sich das ändern. Im Sommer ging die Familie auf Stempeljagd im Harz. Ziel: die Harzer Wandernadel in Gold.

Die Reiseberichte der Familie Spiehs

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