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Thale, Rappbodetalsperre & Rübeland

Auf Stempeljagd im Harz (Teil 4)

von Daniela Spiehs
  • Aussicht an der Stempelstelle Prinzensicht (Foto: Daniela Spiehs)
  • Sessellift Thale (Foto: Seilbahnen Thale GmbH)
  • Hufabdruck auf dem Rosstrappefelsen
  • Das verrückte Hexenhaus in Thale
  • Im verrückten Hexenhaus in Thale (Foto: Daniela Spiehs)
  • Grüne Gondeln der Seilbahnen Thale Erlebniswelt (Foto: HTV, M. Gloger)
  • Hängebrücke Titan RT (Foto: Daniela Spiehs)
  • Flug mit der Megazipline an der Rappbodetalsperre (Foto: Daniela Spiehs)


Mittwoch, der 9. August 2017
Nachdem wir am Anreisetag und den ersten zwei Urlaubstagen 11 Stempelstellen abwanderten, wollten wir heute etwas ruhiger treten. Thale mit dem sagenumwobenen Hexentanzplatz und der Rosstrappe war heute unser Ziel. 8.45 Uhr rollte das Auto vom Hof und das Wetter war vielversprechend.

Der Aufstieg gefiel uns schon mal. Ebenfalls in der HarzCard inbegriffen, war eine kostenlose Fahrt mit dem Sessellift zur Rosstrappe. Da sagten wir nicht nein. Hier oben wehte ein frischer Wind. Vom Rosstrappefelsen hatten wir eine prima Sicht zum Hexentanzplatz, zur Kabinenbahn und rein ins Bodetal. Und ganz nebenbei heimsten wir einen weiteren Stempel der Harzer Wandernadel ein. Im Tal sollte es laut unserer Karte eine weitere Stempelstelle geben.

Nach kurzer Diskussion -  wir wollten ja heute nicht so viel Wandern – entschieden wir uns für den Abzweig Schurre und stiegen ab. Der Weg war ein ewiges Zickzack, nicht steil und mit Steinen befestigt. Er ging sich daher echt prima. Ich hatte das Gefühl, es wäre schon ein Jahrhundert alter Weg gewesen. Das Rauschen der Bode wurde lauter. Nach einigen Abbiegungen stand da auch schon die nächste Stempelstelle.

Ohne uns lange aufzuhalten, nahmen wir die Brücke über die Bode und gingen wieder bergauf Richtung Hexentanzplatz. Es war nun schon mittags und die Sonne stand im Zenit, aber wir wanderten im Schatten großer Bäume, was sehr angenehm war. Auf nicht direktem Wege nahmen wir noch die Stempelstellen "La Viershöhe" und "Prinzensicht" mit. Um vier weitere Stempel füllten sich somit unsere Wanderpässe heute. Die Aussichten an den Stempelstellen waren jedes Mal sensationell!

Endlich an unserem Ziel angekommen, war es nun aber wirklich Zeit für eine ausgiebige Pause. Hier auf dem Hexentanzplatz war echt der Teufel los, zahlreiche Besucher hatten heute dasselbe Ziel wie wir. Nachdem Hunger und Durst waren gestillt waren, stromerten wir los. Kauften Ansichtskarten, machten Fotos mit Hexen und Teufeln, besuchten mit der HarzCard das Hexenhaus und spaßten hier noch ein wenig rum. Ins Tal zurück schwebten wir mit der Kabinenbahn, in der wir zu allen Seiten freien Blick hatten. Auch nach unten, denn sie hatte einen Glasboden.

Der Weg nach Ilsenburg führte uns an der Rappbodetalsperre vorbei. Ein erneuter Blick auf die Karte offenbarte, oha, hier gab es einen Stempel! Den konnten wir auf keinen Fall links liegen lassen. Wir parkten das Auto und so waren wir doch wieder am Wandern. Die Stempelstelle 62 – Talsperre Wendefurth (Bergseite) - brachte uns als 16. Stempel die Harzer Wandernadel in Silber ein!
Aber der Tag sollte noch ein Highlight und einen Stempel für uns bereithalten.....

An der Rappbodetalsperre machten wir Halt. Hier wollten wir uns eine der längsten Hängebrücken der Welt - die Titan RT - nicht entgehen lassen. Wir fuhren quasi geradewegs auf sie zu. Auf dem Weg zum Parkplatz, der über die Staumauer führte, konnten wir sie zunächst aus sicherer Entfernung betrachten. Hui – da wurde einem vom Hingucken schon schwindelig. Wir kauften uns Tickets.
Für die Megazipline hatten wir schon im Vorfeld online einen Termin ausgemacht. Während mein Mann und unsere große Tochter, nach einer Einweisung, in die Doppelseilrutsche eingeklingt wurden, wagten unsere kleine Tochter und ich den Gang über die Hängebrücke. Langsam gingen wir voran und konnten das ''Runterrutschen'' der beiden noch mit ansehen. Das eine wie das andere waren aufregende Erlebnisse. Da ist der Firmenname ''Harzdrenalin'' wirklich treffend und ein Muss für jeden Harzbesucher.

Nach Currywurst und Pommes ging es zurück nach Ilsenburg, aber nicht ohne vorher zu checken, ob vielleicht unterwegs noch ein Stempel zu holen wäre. Und Tatsache, es lag noch einer auf dem Weg. In Rübeland wurde das Auto geparkt, zur Stempelstelle 88 "Hoher Kleef" gewandert und in die Wanderpässe gestempelt. Anschließend traten nun aber wirklich den Rückweg zur Ferienwohnung in Ilsenburg an. Heute waren wir 5,5 Stunden Wandern, legten dabei 12,24 km und 605 Höhenmeter zurück.

Teil 5: Goslar & das Erzbergwerk Rammelsberg

Im Besucherbergwerk Rammelsberg (Foto: Daniela Spiehs)

Donnerstag, den 10. August 2017

Nachdem wir nun volle drei Tage stramm unterwegs waren, blieben wir heute einfach etwas länger liegen. Aber den ganzen Tag rumlungern kam gar nicht in Frage. 11.30 Uhr fuhren wir zum Museum- und Besucherbergwerk Rammelsberg nach Goslar.

> Teil 5 jetzt weiterlesen <

Mehr über die Harzer Wandernadel erfahren
Fleißiger Stempelsammler (Foto: Harzer Wandernadel)

Pures Naturerleben bietet die „Harzer Wandernadel“ mit Hilfe eines Wanderpasses und 222 Stempelstellen auf den rund 8.000 Kilometern ausgeschilderter Wanderwege des Harzes...

> Weitere Informationen <

pÜber den Autor
Daniela Spiehs

Daniela Spiehs

Daniela Spiehs lebt mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Bis vor Kurzem kannten sie den Harz nur im Winter. 2017 sollte sich das ändern. Im Sommer ging die Familie auf Stempeljagd im Harz. Ziel: die Harzer Wandernadel in Gold.

Die Reiseberichte der Familie Spiehs

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