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Faust – Die Rockoper auf dem Brocken

von Ivonne Vesterling, Harzer Schmalspurbahnen

70.000 Gäste in mehr als 300 Vorstellungen

Es begann am schneereichen 4. Februar 2006: Bei gefühlten -20 Grad Celsius fuhr erstmals der nächtliche Mephisto-Express auf den sagenumwobenen Blocksberg, dem Originalschauplatz der berühmten Walpurgisnachtszene aus Goethes „Faust I“. Etwa 200 Premierengäste sahen in Deutschlands wohl höchst gelegenem Theatersaal (1.146 m) „Faust – die Rockoper auf dem Brocken“. Das Experiment gelang – Die Rockoper hat sich seit der Premiere zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die einmalige Symbiose aus romantischer Dampfzugfahrt, die Walpurgis-Saga sowie Goethes Faust, inszeniert mit originalgetreuen Texten und richtig guter Rockmusik begeisterte bisher schon über 70.000 Gäste - im Oktober 2017 fand die 300. Vorstellung statt.
„Faust – die Rockoper auf dem Brocken“ werden von der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), der Manthey Event GmbH sowie dem Brockenwirt veranstaltet und gemeinsam mit dem Medienpartner Radio SAW präsentiert.
Die Aufführung auf Norddeutschlands höchsten Gipfel hält sich stark an Goethes ureigene Texte und ist dennoch in ihrer Interpretation absolut einzigartig. Klassisches Theater vermischt sich hier mit moderner Rock- und Popmusik. So erinnern die Kompositionen an die 60er und 70er der „Kult-Bands“ wie Queen, Kiss, The Who, Eric Clapton oder auch Steppenwolf. Das Bühnenbild, die Kostüme, Masken und Requisiten, die zahlreichen Pyroeffekte sind gestalterisch und atmosphärisch so perfekt mit der Live-Musik abgestimmt, dass alles an ein modernes Rockkonzert erinnert. Bereits die Anreise im Dampfsonderzug „Mephisto-Express“ von Wernigerode auf den Brocken stellt einen außergewöhnlichen Teil des Gesamterlebnisses dar. Schon im Zug treiben Hexen und Teufel ihr Unwesen und stimmen die Fahrgäste mit allerlei teuflischem Spuk und „Mephisto-Tropfen“ auf die Aufführung der Rockoper ein. In der Pause wird den Besuchern ein teuflisches „Mephisto-Mahl“ vom Brockenwirt gereicht.
Goethes „Faust II“ gilt als Krone der Weltliteratur. Das Werk wurde in fünf Akten mit 8.000 Versreimen verfasst, in denen Dr. Faust gemeinsam mit Mephisto durch die scheinbar große Welt zwischen Antike, Mittelalter und neuer Zeit, zwischen Traum und Utopie, zwischen Krieg und Schöpfertum bis zur „himmlischen Erlösung“ zieht.
Mit „Faust II – Die Rockoper auf dem Brocken“ wurde nun erstmals nach über 200 Jahren eine Oper aus dem literarischen Vorbild kreiert und dort uraufgeführt. Nach demselben Erfolgsrezept wie schon „Faust I“ musikalisch umgesetzt wurde, hat der Autor und Komponist Dr. Rudolf Volz Goethes voluminösen Originaltext in seiner Inszenierungsidee auf neun szenische Folgen und 28 Songs reduziert. Die Solisten und Tänzer des Faust-Ensembles nehmen die Zuschauer im Goethesaal mit auf die Reise des Dr. Faustus in die scheinbar große Welt zwischen Schlaf, Traumbildern und Kaiserhof, in die Antike nach Griechenland, in den Krieg, als Ozeankapitän mit auf die Weltmeere bis in den Tod, von Engeln erlöst, wieder zurück an die Seite seiner geliebten Grete. Die Songs reichen hier von moderner Rockmusik bis hin zu romantischen, wunderschön einfühlsamen Balladen und opernhaft gesungenen Crossover-Stücken.
Tickets für „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ sind in allen Verkaufsstellen der HSB sowie unter www.hsb-wr.de erhältlich.

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