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Der Bau der Teufelsmauer

Die Teufelsmauer im Herbst (Foto: A. Maywald)

oder: Der Harz lässt sich nicht teilen

Eine merkwürdige Felsformation ragt zwischen Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg aus dem nördlichen Harzvorland. Markante Gesteinsnadeln geben der Landschaft ein einzigartiges Gesicht, verbinden sich zu einem uralten Bergrücken. Beim Begehen dieser Titanenwand macht man sich so seine Gedanken...

Gott und der Teufel kamen einst überein, ihre Herrschaftsgebiete im Harz zu trennen. Dabei wollte Gott das fruchtbare Flachland für sich behalten, der Teufel würde den erzhaltigen Harz sein eigen nennen. Dafür sollte der Teufel als Bedingung in einer Nacht bis zum Morgengrauen eine hohe Mauer um sein Gebiet errichten. Der Teufel ging sofort ans Werk, welches in der Dunkelheit zu stattlicher Größe anwuchs. Fast war die Mauer errichtet, als eine Bäuerin aus Timmenrode, die zum Markt ging, mit ihrem Hahn im Korb stolperte. Das Tier erschreckte sich und begann lauthals zu krähen. Da dachte der Teufel, die Nacht sei zu Ende. Vor Wut zerstörte er einen Teil seines Mauerwerks, von dem noch Bruchstücken erhalten sind und welche bis heute die Teufelsmauer genannt werden.

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