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Die Sage vom Silberhohl

Erscheinung der Ritterstochter Jutta (Foto: Stadt Seesen)



Mitten in der Stadt Seesen ist die kompakte Burg Sehusa gelegen. Sie macht einen freundlicheren Eindruck als andere Burgen. Man kann nur hoffen, dass das heute in ihr befindliche Amtsgericht weniger willkürlich richtet, als die Bewohner vor vielen hundert Jahren...

Es gab vor langer Zeit eine Vorgängerburg der heutigen Sehusaburg. Sie stand an einer anderen Stelle, dort wo heute das sogenannte Silberhohl ist. In dieser Burg trieben Raubritter und wüste Gesellen ihr Unwesen, waren eine Plage für das ganze Umland. Der einzige Lichtblick unter diesen Leuten war die Tochter des Raubritters, Jutta von Pedel. Sie half, wo sie nur konnte, das Unrecht an den Armen auszugleichen. Nach einem besonders schlimmen Zechgelage der Unholde gab es einen gewaltigen Krach und die Burg versank mit all ihren Bewohnern, den geraubten Schätzen als auch der bedauernswerten Jutta in der Erde. Am nächsten Morgen war an dieser Stelle ein neuer See entstanden. Jutta aber irrt als weiße, von einem Schleier verhüllte Frau in der Johannisnacht umher, als suche sie die Burg. Auch hilft sie noch heute den Armen und Kranken, die in besonderer Not sind. So brachte sie einer Frau gesundbringenden Schlaf, nicht ohne genügend Geld für die Kinder dazulassen.

Die "Sage von Silberhohl" wird jedes Jahr auf dem Sehusa Fest als Freilichtaufführung gezeigt.

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