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Riesen am Bruchberg

Die heutige Hanskühnenburg auf dem Höhenzug Acker (Foto: Stadt Osterode am Harz)

oder: Warum es unpraktisch ist, aufrecht begraben zu sein.

Einen etwa 8 Meter hohen Felsen auf einer Hochfläche bei den Orten Riefensbeek und Kamschlacken bezeichnet der Volksmund als die Reste der Hanskühnenburg. Dort ganz in der Nähe gibt es eine Gaststätte mit Aussichtsturm; ob man dort oben wohl in Augenhöhe mit den ehemaligen Bewohnern der Hanskühnenburg wäre?

Riefensbeek und Kamschlacken waren früher ein Ort auf dem Bruchberg. Und zu dieser Zeit wohnten auf der nah gelegenen Hanskühnenburg Riesen. Die Hünen hatten die Sitte, aufrechtstehend begraben zu werden. Durch starken Regen gab es einst eine große Wasserflut, die dazu führte, dass die Orte den Bruchberg herabrutschten. Zuerst schlitterte Riefensbeek heran, welches Haus für Haus den Riesen immer an den Kopf stieß, und als dann auch noch Kamschlacken angeschwommen kam, stiegen die Riesen aus ihren Gräbern und hielten das Dorf kurzerhand auf. Darum liegt es dicht unter der Begräbnisstätte der Riesen, die früher deshalb auch „Riesenkerkhof“ genannt wurde.

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