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Borkenkäfer Fakten

Die wichtigsten Fakten zum Borkenkäfer

  • Man erkennt den Borkenkäferbefall am Baum durch Bohrmehl, an abgeworfenen grünen Nadeln, verfärbten Baumkronen, abfallender Rinde oder Spuren von Spechten, die nach den Larven unter der Rinde suchen.

  • Ein Borkenkäferweibchen kann mit ihren Kindern und Enkeln in nur einem Jahr hunderttausende Nachkommen hervorbringen.

  • Innerhalb eines trockenen und warmen Jahres können bis zu drei Generationen an Borkenkäfern heranwachsen.

  • Ab einem Befall von ca. 200 Käfern kommt die Abwehr eines Baumes zum Erliegen.

  • Das Brutbild des großen Achtzähnigen Fichtenborkenkäfers ähnelt einem aufgeschlagenen Buch – der Käfer wird daher auch Buchdrucker genannt.

  • Das Brutbild des kleineren Kupferstechers ist dagegen sternförmig und erinnert namensgebend an Kupferstiche.

  • Nach der Überwinterung fliegen die Käfer im Frühjahr ab 16 Grad Lufttemperaturen aus.

  • Ab dem Frühjahr können mit Fallen und chemischen Lockstoffen die Käfer im Wirtschaftswald gefangen werden, um die Population von Beginn an einzudämmen. Bei einem massiven Befall, wie er aktuell im Harz zu beobachten ist, helfen solche Maßnahmen nur bedingt.

  • Sobald die Rinde abgefallen ist, befinden sich im Totholz keine Borkenkäfer mehr. Die Jungkäfer sind längst ausgeflogen und haben sich andere Wirtsbäume gesucht. Verbliebenes Totholz bietet aber auch einen wertvollen Lebensraum für viele andere Insekten, Pilze und Höhlenbewohner wie Spechte und Fledermäuse.

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