© Elmar Egner

Museum Klosterkirche St. Marien

Auf einen Blick

  • Quedlinburg

Die Überreste einer beeindruckenden ottonischen Basilika.

Eingebettet auf dem Quedlinburger Münzenberg, direkt gegenüber dem Schlossberg, stiftete 986 die Äbtissin des Quedlinburger Reichsstiftes Mathilde für das Seelenheil ihres früh verstorbenen Bruders Kaiser Ottos II. das Marienkloster. Die Kirche wurde mit Gründung des Benediktinerinnenklosters errichtet und bestand bis in das Jahr 1536. Bis zu den Unruhen des Bauernkrieges 1525 lebten hier Benediktinerinnen. An den beeindruckenden Resten der Kirche St. Marien lassen sich noch heute alle Elemente einer ottonischen Basilika mit Apsis, Querhaus, dreischiffigem Langhaus und Westbau ablesen.

Trotz ihrer kleineren Dimensionen gehört sie mit der Stiftskirche St. Servatii auf dem Schlossberg und St. Wiperti zu den wichtigsten ottonischen Gebäuden der Stadt. Die erhaltenen Teile des Baukörpers und zahlreiche Funde von Halbsäulen, Kapitellen und Reliefs aus St. Marien vermitteln insgesamt ein lebendiges Bild mittelalterlicher Baukunst mit Westkrypta, Ostkrypta, Teilen des Mittel- und der Seitenschiffe, Nonnenempore und mittelalterlicher Begräbnisstätten. 2015 erfolgte nach zwanzigjähriger Erschließung der Anlage die offizielle Eröffnung des Museums und 2017 die Aufnahme in die Tourismusroute "Straße der Romanik".

Anfragen sind bitte direkt an den Museumsverein Klosterkirche auf dem Münzenberge e.V. zu richten.


Auf der Karte

Museum Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg

Münzenberg 16

06484 Quedlinburg


Mobil: 0178 8042592

E-Mail:

Webseite: www.klosterkirche-muenzenberg.de

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