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LieblingsHarz Geschichten

aus dem Südharz

Hast du Erinnerungen an das ganz besondere Südharzer Ausflugsziele als Kind? An welchem Ort triffst du am liebsten deine Freunde? Gibt es einen Ort, wo du alleine in Ruhe durchschnaufen kannst?

Zeig uns deinen LieblingsHarz! Erzähle uns von deinem ganz persönlichen Erlebnis, das du nie vergessen wirst. Wir sammeln deine schönsten Geschichten - diese ganz besonderen Marmeladenglasmomente und zaubern dir beim Erinnern ein Lächeln aufs Gesicht. Schreibe uns dazu gerne eine E-Mail an info[at]harzinfo.de und dem Betreff "LieblingsHarz".

Finde jetzt Deinen LieblingsHarz!

Entschleunigung beim Wandern in und um Bad Frankenhausen

Mein persönlicher „LieblingsHarz“ ist die wunderschöne Kurstadt Bad Frankenhausen im Südharz Kyffhäuser. Hier lebe und wohne ich und plane meine Wandertouren.

Wandern ist für mich ein zentrales Element, um nach einer arbeitsreichen Woche zu entschleunigen. Daher bin ich viel auf den zahlreichen qualifizierten Rad- und Wanderwegen in und um Bad Frankenhausen unterwegs. Es ist für mich einfach eine kleine Auszeit und Entspannung. Dabei lassen sich viele gut ausgeschilderte Wandermöglichkeiten durch alte Buchenwälder und Streuobstwiesen perfekt mit kulturellen und geschichtlichen Highlights verbinden. Immer wieder beeindruckend finde ich z.B. das Bauernkriegsmonumentalgemälde im Panorama Museum, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit der Reichsburg Kyffhausen und den Schiefen Turm von Bad Frankenhausen®, welcher noch schiefer als der in Pisa ist.

Ein kleiner Geheimtipp noch von mir: Vom Hausmannsturm aus hat man einen der schönsten Ausblicke auf Bad Frankenhausen!

(Danke an Martin Schaper aus Bad Frankenhausen)

Naturgenuss mit tollen Ausblicken rund um Ilfeld

Mein LieblingsHarz ist die Natur rund um Ilfeld.

Schon mit meinen Großeltern, die in den 1970er jahren den Reiz des Südharzes erkannt und ein Sommerhäuschen gebaut haben, streifte ich von klein auf durch die Wälder rund um den Poppenbergturm, die Wetterfahne und die Bielsteine um Pilze zu sammelm und Feuersalamander zu beobachten. Aus dem Sommerhäuschen ist mittlerweile ein schmuckes Feriendomizil geworden und die zahlreichen Gäste aus nah und fern erkunden nun die gleichen Lieblingsplätze. Alles Lieblinge im Südharz!

(Danke an Alexandra Brumme)

Die versteckte Höhle mit kleinem See

Naturdenkmal Kelle bei Ellrich, Appenrode© HTV, Foto: A. Kaßner

Eine Wanderung mit meinen Enkeln setzt immer ein Abenteuer voraus. Von Appenrode sind wir deshalb die 2km lange Strecke zur Kelle - einer Karsthöhle - gewandert. Die Kinder hatten die Roller dabei und haben dann die versteckte Höhle im Wald gesucht. Die Kelle ist eine der ältesten Flächendenkmäler im Kreis Nordhausen, welche bereits 1589 beschrieben wurde. Meine Enkel sind natürlich sofort hinabgestiegen in den hallenartigen Raum.

Am Grund der Höhle lieg ein kleiner, etwa 5m tiefer See. Die Kinder haben kleine Steine in den See geworfen und die Kälte des Wassers erspürt. So einen Höhlensee kannten sie bisher noch nicht und waren entsprechend erstaunt, wie sich das Wasser unterirdisch seine Wege sucht. Den Besuch der Kelle haben wir danach auf deren Wunsch schon öfter wiederholt.

(Danke an Birgit Adam aus Nordhausen)

Abwechslungsreiche Radtouren im Südharz

Mein Lieblingsharz ist der Südharz, mit der Verbindung zur Goldenen Aue.

Hier kann ich mir aussuchen, ob ich mit dem Rennrad lieber eine flache Runde fahren möchte oder mich doch in hügelig-bergiges Terrain begeben möchte oder es gar als Ausgangspunkt für eine Harz-Tour nutze. Die Natur ist hier so abwechslungsreich, dass es nie langweilig wird. Und weil zu einer richtig schönen Rennrad-Tour auch immer ein Stopp in einem netten Café gehört, bin ich öfter mal im Café Nikolai in Ellrich, der Ländlichen Kaffeestuben in Limlingerode oder im Café Alt in Stolberg zu finden.

(Danke an Christian Schelauske aus Niedersachswerfen)

„Vom der Militär- zum Segelflugzeugpiloten“

Schnupperflug Aeroclub© Aeroclub Hans Grade BFH e.V.

Mein Lieblingsplatz ist der Aeoroclub bzw. der Flugplatz in Bad Frankenhausen.

In Zeiten der DDR bin ich selber Jetpilot und in Laage, das liegt bei Rostock, beim 28. Marinefliegergeschwader stationiert gewesen. Mit der Wende wurde das Geschwader leider aufgelöst, ich verlor meinen Job und auch mein Hobby, welches ich mit Leib und Seele lebte. Aus familiären und vielen anderen Gründen kam ich nicht wieder zum Fliegen, zog deswegen auch wieder in mein Heimatland Thüringen. Ich habe des Öfteren damit geliebäugelt, wie es denn wäre, wieder mit dem Fliegen anzufangen, aber erst mit meinem 50. Geburtstag habe ich den Entschluss gefasst, es nochmal zu probieren.

Ganz in der Nähe gab es damals den Segelflugverein „Hans Grade“ in Udersleben. Ich hatte mich über dessen Homepage vorab informiert und war von der Technik, den vorhandenen Flugzeugen und dem Engagement, wie dieser Verein den Flugsport lebte, beeindruckt. Spontan bin ich an einem Wochenende hingefahren und durfte auch gleich mal einen „Schnupperflug“ mit meinem späteren Kamerad Hans-Georg absolvieren. Der hat gleich zu Beginn des Fluges gesagt: „Fass bloß nichts an“. Mit dem Flug spürte ich, „da ist noch etwas“, das Gefühl und die Eindrücke, lautlos sich durch die Luft zu bewegen, war überwältigend. Ich habe mich daher entschlossen, von vorn mit dem Fliegen zu beginnen - wie ein richtiger Anfänger - mit Theorie und praktischer Unterweisung im Fliegen. Ich hatte gute Fluglehrer, sodass ich schon nach kurzer Zeit meinen Freiflug - das erste Mal ohne Lehrer fliegen - machen konnte. Inzwischen habe ich meine Pilotenlizenz für Segel- und Motorsegelflugzeuge und engagiere mich als einer von 5 Vorständen für den Verein und den Flugsport.

Ich kann nur jedem empfehlen es mal auszuprobieren, das Fliegen ohne Motor, es ist ein unvergessliches Erlebnis. Das kann man gern bei uns machen, alle Informationen findet man dazu unter www.flugplatzfrankenhausen.de.

(Danke an Rene Carl)

Geschmackserlebnisse mit Korn und Gin

Für einen Nordhäuser ist es einfach artgerechte Haltung in natürlicher Umgebung, in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei zu sein.

Die historische Kornbrennerei ist einmalig in Deutschland und mein absoluter Lieblingsort im Harz. Man kann in dem Museum, in dem übrigens auch noch Gins gebrannt werden, wunderbar die über fünfhundertjährige Korntradition kennenlernen und sich bei einer Führung mit Verkostung dem Genuss dieser Tradition hingeben. Zumal es hier nur die besten Sachen gibt.

Ich sage Ihnen: Der feine Alte Doppelkorn aus Nordhausen, das ist, wie wenn einem ein Engelchen auf die Zunge pullert. Ohne den nahen Harz mit seinem Holzreichtum und dem frischen Quellwasser hätte sich in Nordhausen die Kornbrennerei übrigens nie so entwickeln können.

(Danke an Winfried Schmidt aus Nordhausen)

Aus Liebe zum Wein im Südharz

Aussichtspunkt Kelterbergblick mit Blick zur Petrikirche© Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH

Mein persönlicher LieblingsHarz ist meine Heimat - die schönen Weinberge im Seegebiet.

Es ist das nördlichste Weinanbaugebiet zwischen Höhnstedt und Rollsdorf. Am Kelterbergblick, der schönsten Weinsicht, lässt es sich wunderbar über die Weinberge und das kleine Dorf Rollsdorf mit seiner rund um die Uhr geöffneten Petrikirche und dem schönen Bindersee schauen. Eine Einkehr in unserem familiengeführten Weingut Rollsdorfer Mühle ist für hungrige Wanderer und Freunde des Weins ein absolutes Muss. Die Liebe zum Wein hat uns in diese einzigartige Region gebracht. Seit dem Jahr 2000 bauen wir unser Weingut auf und aus. Der Genuss der edlen Tropfen ist der Lohn für die doch oft harte Arbeit in den Weinbergen.

(Danke an Familie Lenke aus Rollsdorf)

Walpurgis auf der Ebersburg

Walpurgis auf der Ebersburg© Familie Garbrecht

Unsere letzte Wanderung zum Wanderkaiser mit 222 erwanderten Stempelstellen führte uns in die Gegend rund um Nordhausen.

Mit im Gepäck war unsere kleine Wandergruppe, die wir nach und nach mit der Begeisterung für den Harz und der Jagd nach Stempelstellen angesteckt haben.
Gemeinsam haben wir schon viele tolle Touren im Harz gemacht!

Zur Walpurgisnacht kehrten wir in der Ebersburg ein und trafen dort auf viele große und kleine Hexen.

(Danke an Thomas und Rebecca Garbrecht aus Heere)

LieblingsHarz Ebersburg mit Feenwanderung

Tilda und Marco’s Lieblingsharz ist die Natur mit den vielen Wandermöglichkeiten - und das am liebsten auf der Ebersburg. Inmitten der sanften Hügellandschaft ist die Ebersburg schon von weitem zu sehen und ein beliebtes Wanderziel. Nach einem kurzen, steileren Aufstieg wird man jedoch mit einem weiten Ausblick in die Region Südharz Kyffhäuser belohnt. Ein Highlight ist die jährlich stattfindende Feenwanderung für die ganze Familie.

Trailrunning am Hübichenstein in Bad Grund

Hübichensteinroute Bad Grund© Stefanie Lehmberg

Mit Bad Grund verbindet mich sehr viel. Zum einen ist es mein Heimatort und zum anderen gibt es hier viel zu erleben, was es zu meinem „LieblingsHarz“ macht. Da ich sehr gerne wandern gehe und passionierte Trailrunnerin bin, mag ich Waldwege, die eng und wurzelig sind, besonders gerne.

Die König Hübich- Route führt einmal rund um Bad Grund: teils enge Wege, teils etwas breitere Wanderwege. Aber für jedermann gut zu machen. Auf der Runde gibt es unter anderem den Hübichenstein, ein Kalksteinfelsen mit Doppelgipfel. Der ist durch einige Stufen erklimmbar und bietet eine Aussicht auf den Ort. Unter dem Hübichenstein gibt es noch eine Naturfelsenbühne, einmal im Jahr (zur Walpurgisnacht) wird dort ein Theaterstück aufgeführt. Aber zurück zur König Hübich- Route: entlang des Teufelstals führt der Weg, unterhalb der Harzhochstrasse, auf eine Lichtung. Auf dieser Lichtung lädt eine Bank mit Tisch zum Verweilen ein. Manchmal bieten die Kühe des ortsansässigen Bauern den Verweilenden Gesellschaft. Die Sonne, die besonders in den Nachmittagsstunden dort anzutreffen ist, gibt genug Wärme ab, um dort länger sitzen zu bleiben und sich für den weiteren Weg zu stärken. Wenn man diese kleine Lichtung entlang geht oder läuft, fühlt man sich wie im Urlaub. Ein Teilstück der Route führt durch den Weltwald. Dort können Groß und Klein verschiedene Arten von Bäumen und Pflanzen entdecken. Während der Wanderung kann man sich an zwei Wassertretbecken eine Erfrischung gönnen. Mit knappen 12km ist die König Hübich- Route eine schöne Tour rund um Bad Grund.

(Danke an Stefanie Lehmberg aus Bad Grund)

Wohlfühlort an der Burg Scharzfels

Maria Aurora von Königsmarck - ein Scharzfelser Rosenbeet© Firouz Vladi

An einem historisch so bedeutenden Platz in der Stille der Natur zu sitzen und in die Weite des Südharzes zu schauen und in dieser Beschaulichkeit Kaffee und Kuchen zu genießen, ja, das ist ein herzerfreuender Genuss. Auch unser damaliger König Georg V. von Hannover wusste die Bedeutung der Burg Scharzfels zu würdigen und ließ einiges an der Ruine wieder herrichten. Das war um 1860. Wem der Blick in die weite schöne Südharzlandschaft zu viel „abfordert“, der mag in sein Smartphone schauen, denn unter BURG SCHARZFELS Dokumentarfilm lässt man die einst so stolze Burg in 3D wieder auferstehen.

(Danke an Firouz Vladi aus Osterode am Harz)

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