Rundwanderweg Oderteich

Auf einen Blick

  • Start: Parkplatz Oderteich, Oderbrück
  • mittel
  • 4,27 km
  • 1 Std. 5 Min.
  • 736 m
  • 719 m
  • Rundtour

Beste Jahreszeit

Das Tourendashboard

Wegbelege

  • Straße (7%)
  • Wanderweg (33%)
  • Asphalt (26%)
  • Pfad (31%)
  • Schotter (2%)

Wetter

Weitere Informationen

Wegbeschreibung

Wir wandern zunächst am Ostufer entlang eines sehr alten Waldes. Er wurde schon lange vor Gründung des Nationalparks
nicht mehr bewirtschaftet. Hier stehen einige der ältesten Fichten des Nationalparks Harz mit einem Alter von teilweise über
300 Jahren. So interessant und strukturreich wie der Fichtenwald hier aussieht, wird er in den Hochlagen des Nationalparks einmal
auf großer Fläche aussehen.

Im weiteren Verlauf unseres Weges kommen wir in ein Gebiet, in dem die Bäume nach und nach absterben. Der Grund dafür
ist Stauwasser, durch das sich langsam ein mooriger Bereich entwickelt, in dem nur wenige Pflanzen wachsen können. Diese Spezialisten sind an den Moorstandort gut angepasst. Hier sind viele Moose zu finden, ebenso wie der Rundblättrige Sonnentau. Da ein normaler Pfad das sensible Biotop beschädigen würde, führt der Weg über einen Bohlensteg.

Der weitere Weg führt uns etwas abseits des Ufers durch einen von Fichten dominierten Waldbereich. Hier stehen in Wegnähe
einige Zäune, in denen Baumarten wie Birke, Eberesche und Buche gepflanzt wurden. Ziel dieser Pflanzung ist es, die vorherr-schenden Fichten durch Laubbäume zu ergänzen. So kann sich die Natur zu einem Mischwald weiterentwickeln. Die Zäune schützen die jungen Laubbäume vor Wild, für das die frischen Triebe ein besonderer Leckerbissen sind.

Am Nordufer angekommen, überqueren wir den Zufluss der Oder zum Stausee. Die Oder entspringt östlich von Oderbrück
in einem moorigen Bereich. Dort wird das Wasser wie von einemSchwamm gespeichert und nur langsam abgegeben. Im Lauf der Zeit
hat sich die Oder ihren Weg durch das Odertal gebahnt, das sich unterhalb der Staumauer fortsetzt.

Nach einem weiteren kurzen Wegstück biegt unser Rundweg nach Süden ab und folgt dem Bach Sonnenkappe, der auf seinem
Weg in den Stausee mäandriert. Es lohnt sich, einen Augenblick auf den hier aufgestellten Bänken zu verweilen und die Aussicht auf
das gegenüberliegende Ufer zu genießen. In den Randbereichen des Waldes sehen Sie viele junge Laubbäume. In diesen lichteren Bereichen können vor allem Eberesche, Birke und einige Weidenarten gut wachsen.

Im weiteren Verlauf des Westufers wurden alte Entwässerungsgräben durch kleine Sperrwerke verschlossen. So wird der künstliche Wasserabfluss gebremst und es stellt sich langsam die für diesen Standort typische Vegetation wieder ein – Bäume sterben ab, Moose und an Stauwasser angepasste Pflanzen siedeln sich an.

Nach einem kurzen Wegstück auf dem Waldweg biegen wir wieder links Richtung Ufer ab. Hier lädt ein Rastplatz zu einer Stärkung ein. Ab hier befinden wir uns wieder im Badebereich. Nach wenigen hundert Metern endet unser Rundweg an der Staumauer.

Weitere Informationen

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus,
Tel. 0 53 20 / 33 17 90, www.torfhaus.info

Nationalparkhaus Sankt Andreasberg,
Tel. 0 55 82 / 92 30 74,
www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de

Nationalpark-Revierförsterei Bruchberg,
Klaus-Dieter Schultze, Tel. 0 53 28 / 3 21

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