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Magie vom Dach der Welt. Der tibetische Kulturraum im Spiegel seiner Kunst

Neue Sonderausstellung vom 19. April bis 4. November 2018 im Schloß Wernigerode

  • Budda - Foto von Janos Stecovics
  • Antike Reitgarnitur - Foto von Janos Stecovics
  • Tassenständer - Foto von Janos Stecovics

Wer die Worte „Tibet“ und „Himalaya“ hört, hat sofort Bilder im Kopf von einer bekannt-unbekannten Welt und vielleicht verspürt der ein oder andere ein wenig Fernweh... Die neue Sonderausstellung im Schloß Wernigerode „Magie vom Dach der Welt. Der tibetische Kulturraum im Spiegel seiner Kunst.“ führt den Besucher in diesen Kulturkreis ein und wird sicher für den ein oder anderen Aha-Moment sorgen.

In der Ausstellung wird erklärt, dass der „tibetische Kulturkreis“ weit über das gemeinhin angenommene Gebiet des autonomen Gebietes Tibet in China hinausreicht und Regionen in Indien, Nepal, Bhutan und einige andere mehr umfasst. Dieser geografisch riesige Raum spiegelt sich in den Ausstellungsstücken und auch der Zeitraum der gezeigten Kunstwerke ist groß: Sie entstanden im 1. Jahrtausend vor Chr. über das Mittelalter bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.

Über die kleinen und größeren Kostbarkeiten wird uns ein Kulturraum näher gebracht, der stark vom Buddhismus geprägt ist, aber auch viele Spielarten der Magie oder spirituell aufgeladene Gegenstände kennt. Gezeigt werden auf der einzigartigen Schau, die in bewährter Weise mit den Museen und Kunstsammlungen der Stadt Augsburg erarbeitet wurde, u. a. „Thog-lcags“ - die magischen Gaben der Götter, Teile von Reitgarnituren, traditioneller Schmuck, Kultfiguren, Zeremonialschals und andere faszinierende Schaustücke.

Die Ausstellung, die bis zum 4. November 2018 im Frühlingsbau des Schlosses zu sehen sein wird, wird von der Tibet-Initiative Deutschland unterstützt.

Aussstellungsort ist in bewährter Weise der Frühlingsbau des Schlosses. Die hochwertigen Exponate werden durch einführende Texte in die komplexe Vorstellungswelt des tibetischen Kulturraumes umrahmt. Während die Fotos des Kurators Hans Weihreter (s.u.) von seinen Reisen aus dem Himalaya-Raum vor Augen führen, wie z. T. die Schmuckstücke und Alltagsgegenstände getragen wurden bzw. werden.

Die zum Teil sehr kleinteiligen Exponate werden in bewährter Weise in den Vitrinen präsentiert. Dabei hat das Technikteam um Olaf Volk den Aufbau sowie das Lichtkonzept umgesetzt während Bernd Fraas die speziellen Halterungen und Ablagen in den Vitrinen angefertigt hat.

Zum Kurator Hans Weihreter:

  • seit rund vier Jahrzehnten in den Ländern des Himalaya und in Indien reisender Feldforscher, Händler und Schmuckexperte
  • ist tief in die Kultur der dortigen Völker eingetaucht, da er mit tibetischen Nomaden lebte, ihre Sprache lernte und die mythischen Vorstellungen der Bergvölker im Alltag mit erleben konnte
  • dadurch ist es möglich, dass Hans Weihreter über den kunsthandwerklichen Wert der Objekte hinaus über die immaterielle Bedeutung, das mythisch Aufgeladene für ihre Vorbesitzer informieren kann

Publikation
Als Begleitband zur Ausstellung erscheint Band 21 der Edition Schloß Wernigerode, der gleichzeitig eine Publikation der Kunstsammlungen und Museen Augsburg darstellt.

Magie vom Dach der Welt. Der tibetische Kulturraum im Spiegel seiner Kunst.
Autor: Hans Weihreter
Verlag: Verlag Janos Stekovics
Erschienen: Wettin-Löbejün 2018
Seiten: 256
Buchart: Hardcover
ISBN: 978-3-89934-389-6
Er ist zum Preis von 24,80 € auf dem Schloß zu erwerben.

Himalaja - Foto von Hans Weihreter

Kontakt

Schloß Wernigerode GmbH
Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts
Am Schloß 1
38855 Wernigerode

Tel. 03943 553030
zentralenoSpam@schloss-wernigerode.de
www.schloss-wernigerode.de

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