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Sankt Andreasberg

Mit 600 bis 900 Metern Höhe ist Sankt Andreasberg die höchstgelegene Bergstadt im Harz. Bunte Holzhäuser, ein gelber Glockenturm und steile Straßen prägen das Stadtbild auf dem Hochplateau.

Rund 200 Kilometer Wanderwege führen durch den Nationalpark Harz. Im Frühjahr und Sommer leuchten die Bergwiesen, und die offene Lage sorgt für weite Ausblicke. Für viele Wanderer und Naturfreunde ist das ein fester Ausgangspunkt für ihre Touren.

Einblicke in die Geschichte des Bergbaus bekommst Du in der Grube Samson. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft. Eine Fahrt 190 Meter tief ins Bergwerk zeigt Dir die Arbeitswelt der früheren Silbererzförderung. Dort steht auch die letzte original erhaltene Drahtseil-Fahrkunst ihrer Art. Im Gaipel der Grube findest Du das Harzer-Roller-Museum mit einer Ausstellung über die gleichnamigen Kanarienvögel, die einst von Bergleuten gezüchtet wurden.

Im Nationalpark-Haus Sankt Andreasberg lernst Du die Lebensräume des Harzes kennen. Eine Ausstellung, ein Erlebniskino und verschiedene Veranstaltungsangebote führen Dich in die Welt der heimischen Natur.

Aktiv sein kannst Du auch oberhalb der Stadt. Die 550 Meter lange Sommerrodelbahn bietet Bewegung an der frischen Luft, ebenso wie markierte Wege für Nordic Walking und Mountainbiking.

Im Winter verwandelt sich Sankt Andreasberg in ein Zentrum für Wintersport. In den Ski-Zentren am Matthias-Schmidt-Berg und am Sonnenberg findest Du Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, eine Freestyle-Bahn für Snowboarder, zwei Doppelsesselbahnen, mehrere Schlepplifte und Einkehrmöglichkeiten.

Das Loipennetz für Langläufer umfasst mehrere hundert Kilometer. Im Teichtal wartet eine große, beleuchtete Rodelwiese, und die Snow-Tubing-Anlage sorgt für rasante Abfahrten auf Reifen.

Urlaub in Sankt Andreasberg

Tourist-Information Sankt Andreasberg 

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