Am Südrand des Harzes liegt Duderstadt. Das Stadtbild mit mehr als 600 Fachwerkhäusern aus unterschiedlichen Stilepochen ist in seltener Geschlossenheit erhalten. Damit gehört Duderstadt zu den bekanntesten Fachwerkstädten in Deutschland.
Zu den prägenden Bauwerken zählen die Basilika St. Cyriakus, die St. Servatius-Kirche, der Westerturm sowie das Rathaus. Der Westerturm entstand zusammen mit Warten, Wall und Mauer vor vielen Jahrhunderten als Schutzanlage der Stadt. Das Rathaus gehört zu den ältesten Gebäuden seiner Art in Deutschland. Diese Bauten bestimmen die Silhouette der mittelalterlichen Stadt und sind schon aus der Ferne zu erkennen. Rund um die Altstadt findest Du Bürgergärten mit naturnaher Gestaltung, Grünflächen mit Blumen und Sträuchern sowie den alten Ringwall mit Linden und Kastanien. Eine weitläufige Fußgängerzone ergänzt das Stadtbild. Vor den Toren Duderstadts liegt das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum auf dem ehemaligen Stadtgut Herbigshagen. Hier kannst Du im Natur-Erlebnishaus und auf einem großen Außengelände mit Streuobstwiesen und Tiergehegen Zeit in der Natur verbringen.
Nur wenige Kilometer weiter, in Teistungen, befindet sich das Grenzlandmuseum Eichsfeld. Es liegt in den ehemaligen Abfertigungsgebäuden des Grenzübergangs Duderstadt–Worbis. Am Grünen Band gelegen, zeigt es im Innenbereich eine Ausstellung über die deutsche Teilung. Im Außenbereich kannst Du originalgetreue Grenzsperranlagen sehen. Der Rundwanderweg "Eichsfelder Grenzspuren" verbindet das Grenzlandmuseum, Gut Herbigshagen und die Altstadt Duderstadts. Die Strecke ist etwa 21 Kilometer lang und führt durch abwechslungsreiche Landschaften.
In der Umgebung von Duderstadt erwarten Dich zwei weitere Naturziele: der Seeburger See, einer der größten Naturseen Niedersachsens, und die Rhumequelle, eine der größten Karstquellen Europas. Der See lädt zum Baden ein, während die geschützten Ufer Lebensraum für viele Tierarten bieten. Das Quellwasser der Rhumequelle ist besonders klar.