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Angeln im Harz

Angeln im Harz – Natur, Ruhe und Abenteuer

Klare Bergseen, ruhige Flüsse und fischreiche Talsperren machen den Harz zu einem vielseitigen Ziel für Angler. Ob Forelle, Hecht oder Wels – die unterschiedlichen Gewässer bieten ideale Bedingungen für Freizeit- und Sportangler.

Zum Angeln im Harz benötigst Du sowohl einen bundesweit gültigen Fischereischein als auch einen Fischereierlaubnisschein. Schonzeiten und Mindestmaße sind in den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen‑Anhalt und Thüringen geregelt. Aktuelle Informationen findest Du beim Deutschen Angelfischerverband unter www.dafv.de. Da sich regionale Vorschriften ändern können, empfiehlt sich eine Rückfrage bei den örtlichen Behörden oder Tourist‑Informationen.

Angelkarten und Ausgabestellen:
Gästeangelkarten erhältst Du bei den Talsperrenmeistereien, in Tourist‑Informationen, Angelgeschäften oder in gewässernahen Unterkünften. Eine umfassende Angelkarte für rund 40 Teiche des  Oberharzer  Wasserregals  stellt die IG Harzgewässer bereit.
Informationen:

  • Kurbetriebsgesellschaft Die Oberharzer, Tel. +49 5328 80220
  • IG Harzgewässer, Tel. +49 5323 715830

Fliegenfischen auf der wilden Bode:
Ein besonderes Erlebnis bietet das Fliegenfischen in der wilden Bode im Ostharz. Unter Anleitung von FLUSSWILD können Einsteiger  und Fortgeschrittene mit  fachkundigen Guides stundenlang  an einem der ursprünglichsten  Mittelgebirgsflüsse Deutschlands angeln. Beim „Learning by Doing“ stehen Technik, Beobachtung und natürlich der Fang von Bachforellen im Vordergrund.

 

 

Unterwasserwelt im Tauchsportzentrum Nordhausen
© Tauchsportzentrum Nordhausen


Angeln in den Harzer Fließgewässern

Die Fließgewässer des Harzes bieten dir ideale Bedingungen, wenn Du leidenschaftlich gern angelst. Zu den beliebtesten zählen Bode, Selke, Wipper, Oker, Innerste, Söse, Oder, Zorge und Ilse – jeder Fluss mit eigenem Charakter und vielfältigem Fischbestand. In der klaren, kühlen Bode tummeln sich Forellen, Saiblinge und Äschen, während die unteren Abschnitte auch Hechten gute Lebensbedingungen bieten. Selke und Wipper sind besonders reizvoll für dich als Fliegenfischer, denn dort kannst du Forellen und Äschen überlisten. In der Oker engagiert sich der ASV Braunschweig, der hier Fischereirechte besitzt und mit der Initiative „Oker-Lachs“ an der Wiederansiedlung des Lachses arbeitet. Auch Innerste, Söse, Oder und Zorge laden dich zum Angeln auf Bach- und Regenbogenforellen, Äschen und teils Hechte ein. Viele Flussabschnitte sind naturnah, erfordern jedoch, dass Du dich vorab genau über Pachtverhältnisse und regionale Regelungen informierst.

Elbe Medien Produktion GmbH, Archiv TSB | CC-BY


Angeln im Bodetalsperrensystem

Das Bodetal-Sperrensystem auf der Harzhochfläche in Sachsen-Anhalt besteht aus sechs Talsperren, darunter die Rappbodetalsperre, die Hassel-, Wendefurth-, Mandelholz- und die Überleitungssperre. Zusammen umfassen sie rund 498 Hektar Wasserfläche. Die meisten dieser Gewässer werden von der Fischereipachtgemeinschaft Bodetalsperren e. V. bewirtschaftet; eine Ausnahme bildet die Talsperre Wendefurth, die privat geführt wird.
Das System gilt als Raubfisch- und Salmonidenrevier. In einigen Sperren wie der Hasseltalsperre werden auch Karpfen gefischt. Die Rappbodetalsperre gehört zu den bekanntesten Angelrevieren und bietet mit Tiefen von 10 bis 50 Metern gute Bedingungen für Hecht, Barsch und Forelle. Hier werden regelmäßig große Fänge erzielt.
In der Wendefurther Talsperre ist als einzige im System das Bootsangeln erlaubt – eine interessante Möglichkeit für DICH als Angler auf Kapitalhechte. Auch die Überleitungssperre Königshütte bietet gute Bestände an Forellen, Hechten, Barschen und Karpfen, ist jedoch nur zu Fuß erreichbar. Das Rückhaltebecken Mandelholz zählt zu den am besten mit Forellen besetzten Gewässern des Systems; hier wurden auch Lachsforellen von beträchtlicher Größe gefangen.

S. Wiedekind | CC0

Angeln in den Harzer Talsperren

Die Talsperren im Harz bieten vielfältige Angelmöglichkeiten inmitten eindrucksvoller Natur. Nach ihrer Sanierung ist die Innerstetalsperre bei Langelsheim wieder mit Hechten, Barschen, Karpfen, Schleien und Forellen besetzt; das Angeln ist jedoch ausschließlich vom Ufer aus gestattet. Die Zilliertalsperre bei Wernigerode liegt in einem idyllischen Naturschutzgebiet und dient der Trinkwasserversorgung der Region. In der Odertalsperre bei Bad Lauterberg erwartet Angler ein typisches Stauseegewässer mit Forellen, Hechten, Zandern, Karpfen und Aalen. Die Okertalsperre, als größte Talsperre des Westharzes, bietet von April bis Oktober besonders gute Bedingungen für Tages- und Saisonangler. Hier darf mit einer Rute – auch vom Ruderboot aus – auf Barsch, Hecht und Forelle in beeindruckender Bergkulisse gefischt werden.

Verena Müller | CC0

Angeln an Teichen und Seen im Harz

Am Nordrand des Harzes, etwa zwölf Kilometer von Wernigerode entfernt, liegt die traditionsreiche Teichwirtschaft Veckenstedt – ein Ort für dich als Angler und Fischliebhaber. Unter dem Motto „Frische Fische aus dem Harz“ führen Bernd Alisch und Diethard Trick die rund 40 Hektar große Anlage, deren Wurzeln bis ins 15. Jahrhundert reichen.
Die drei ruhig gelegenen Teiche bieten dir einen weiten Blick auf das Brockenmassiv und gute Bedingungen zum Angeln. In den Gewässern leben Regenbogen- und Lachsforellen, Zander, Saiblinge, Hechte, Karpfen, Schleien, Barsche, Aale, Welse und Störe. Neben dem Angeln kannst Du in familiärer Atmosphäre hausgemachte Fischspezialitäten aus eigener Zucht, Getränke und Zubehör für dich als Angler genießen.

Fisch beim Tauchen
© Tauchsportzentrum Nordhausen

Forellenteiche in der Harzregion

Am Nordrand des Harzes, nur 12 km von Wernigerode entfernt, liegt die traditionsreiche Teichwirtschaft Veckenstedt – ein Paradies für Angler und Fischliebhaber. Unter dem Motto „Frische Fische aus dem Harz“ betreiben Bernd Alisch und Diethard Trick die rund 40 Hektar große Anlage, deren Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen. Die drei idyllisch gelegenen Teiche bieten nicht nur einen herrlichen Blick auf das Brockenmassiv, sondern auch hervorragende Angelbedingungen und eine beeindruckende Artenvielfalt. Hier tummeln sich Regenbogen- und Lachsforellen, Zander, Saiblinge, Hechte, Karpfen, Schleien, Barsche, Aale, Welse und sogar Störe. Neben dem Angelerlebnis erwarten Besucher hausgemachte Fischspezialitäten aus eigener Zucht, erfrischende Getränke und alles Nötige fürs Anglerglück – serviert in entspannter, familiärer Atmosphäre.

Familie hat Spaß beim Wandern um die Buntenbocker Teiche.

Oberharzer Teiche

Die Oberharzer Teiche, Teil des UNESCO-geschützten Kulturdenkmals Oberharzer Wasserregal, bilden eines der beeindruckendsten wassertechnischen Systeme Europas. Zwischen 1536 und 1866 schufen Bergleute über 120 Teiche, 500 km Gräben und 30 km unterirdische Wasserläufe, um Wasserkraft für den Bergbau zu gewinnen. Heute stehen alle Anlagen unter Denkmalschutz und werden von den Harzwasserwerken und der Niedersächsischen Forstverwaltung betreut. Die Fischereirechte liegen bei der Interessengemeinschaft Harzgewässer e. V., die Anglern mit der „Angelkarte Oberharzer Teiche“ den Zugang zu rund 40 ausgewählten Gewässern ermöglicht. Die Karte – als Tages- oder Dreitageskarte erhältlich – erlaubt das Angeln an einem vorher festgelegten Teich, jeweils vom Ufer und nur tagsüber. An der Okertalsperre ist zudem das Angeln vom Boot mit festem Rumpf erlaubt. 
Die Gewässer werden in Salmoniden- und Mischgewässer unterteilt und bieten dir so abwechslungsreiche Bedingungen für Forellen-, Hecht- und Karpfenangler. Die Angelsaison läuft in der Regel von Mai bis Oktober. Angelkarten erhältst Du in den Tourist-Informationen im Oberharz, unter anderem in Altenau, Clausthal-Zellerfeld, Torfhaus und Wildemann.

 

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