Holz als wichtige Ressource des Waldes
Im ReHa-Projekt werden vor dem Hintergrund der aktuellen Waldsituation und des zukünftigen Klimawandels Szenarien für die Wiederbewaldung des Harzes entwickelt, die verschiedene Intensitätsstufen des waldbaulichen Handelns umfassen. Sowohl die Baumarten als auch die erzielten Qualitäten und Dimensionen sind dabei die entscheidenden Faktoren, die die Nutzung beeinflussen. Die Qualität von Bäumen entscheidet über die spätere Nutzung als Massivholz.
Wie wird die Qualität eines Holzes untersucht und eingeordnet?
In Deutschland werden Qualitäten von Stammholz nach der Ernte gemäß der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) in vier Qualitätsklassen sortiert, die sich in Menge und Ausprägung von messbaren Holzmerkmalen wie z.B. Äste, Wuchs, Fäule und Risse unterscheiden. Nicht alle Merkmale sind bereits am stehenden Stamm ersichtlich, so ist die Bewertung von Verfärbungen des Holzes oder Innenfäule erst möglich, nachdem der Baum gefällt wurde. Andere Merkmale dagegen, wie z. B. der Wuchs (Krümmung und Abholzigkeit), Äste sowie Rindenschäden oder Schlag-/ und Fällschäden sind am stehenden Stamm bereits erkennbar. Im Rahmen des Projektes war geplant die Qualitäten von Birke auf Demonstrationsflächen zu bewerten, Bäume zu ernten und die Qualitäten von Rund- und Schnittholz zu beurteilen.