© Grudrun Kortlüke

Sonder-
Ausstellungen im Harz

"Für´n Arsch! Klo (Papier) Geschichten"

19.11.2021 bis 20.3.2022

Kuriose Ausstellung über die Geschichte der Toilette
Am Welttoilettentag, dem 19. November, wird im Museum Aschersleben eine neue Sonderausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Für’n Arsch! Klo(Papier)Geschichten“ dreht sich in dieser thematisch alles um das geliebte ‚stille Örtchen‘.

Wir alle müssen seit nun mehr 1,5 Jahren mit dem Corona-Virus, der Pandemie und ihren Folgen leben, die uns aller Leben bis heute bestimmt. In den ersten Monaten des Jahres 2020 symbolisierten Bilder von leer geräumten Supermarktregalen die Pandemiesituation. Neben den Herstellern von Nudeln und Tiefkühlprodukten, profitierten auch die Toilettenpapierhersteller von den Hamsterkäufen. Mittlerweile hat sich die Lage normalisiert. Toilettenpapier ist in ausreichenden Mengen wieder vorhanden.
Diese Situation zum Anlass nehmend, zeigt das Museum Aschersleben mit einem Augenzwinkern in der kommenden Ausstellung Wissenswertes rund um die Geschichte der Toilette.

Im Sonderausstellungsraum des Museums erwartet die Besucher dann vier Monate lang jede Menge Kurioses, Historisches und Amüsantes. Weiß geflieste Wände und „Klo-Graffiti“ erzählen einiges über die Entstehung der Örtlichkeit, Toilettenhygiene, Kanalisation und mancherlei Unausgesprochenes. Ein als Sessel getarnter Nachtstuhl, ein englisches Water-Closet aus der Zeit um 1900, Zimmerklosetts mit und ohne Wasserspülung bis zur modernen Hightech-"Popodusche" zeigen den Wandel der Toilette.
Darüber hinaus beinhaltet die unterhaltsame Exposition allerlei Informationen zur Geschichte der Hygienepapiere (vom Krepp zum Tissue) sowie interessante Fakten über das Aschersleber Abwassersystem.

Da das Thema Toilette uns alle tagtäglich beschäftigt, startet das Museum einen Aufruf an die Bevölkerung zum Mitmachen. Gesucht werden:

  • Fotos von regionalen und internationalen Toiletten/ Toilettenhäuschen, Aborten und Abtritten (historisch, kurios, extravagant)
  • historische Fakten aus Aschersleben: Wo befand sich das erste öffentliche Toilettenhäuschen?
  • besondere Klopapiergeschichten, v.a. auch Erlebnisse/Fotos aus der Corona-Pandemie als Klopapier eine bedeutende Rolle einnahm
  • Klo-Witze (frei nach dem Motto: „Kennste den…?“)

Die „Klo(Papier)Geschichten“ können dann per E-Mail (museum@aschersleber-kulturanstalt.de) direkt an das Museum Aschersleben gesendet, oder als Beitrag auf Facebook und Instagram unter den Hashtags #vonderrolle #fürnarschausstellung #kloausstellung #museumaschersleben gestellt werden.
Die Beiträge werden in die Ausstellungsgestaltung eingebunden.

Städtisches Museum Aschersleben
Markt 21
06449 Aschersleben
Tel. 03473 958430
www.aschersleben-tourismus.de

Ausstellung zum Fotowettbewerb

Im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Ausstellung zum Fotowettbewerb im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried
© A. Behnk

12.9. bis 14.11.2021

Bis zum 29. August konnten sich Besucherinnen und Besucher im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried an einem Fotowettbewerb beteiligen und Fotos ihres Lieblingsortes in der Klosteranlage einschicken. Nun werden ab dem 12. September, dem Tag des offenen Denkmals, im Museum die von einer Jury ausgewählten Gewinnerfotos in einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Bei jedem Museumsbesuch entdeckt man ihn: Den eigenen Lieblingsort in der mittelalterlichen Klosteranlage Walkenried. Ob die imposante Kirchenruine, der einzigartige doppelschiffige Kreuzgang oder die Details des Bauschmucks – jede Besucherin und jeder Besucher ist von diesem Ort berührt und begeistert sich z. B. für die besondere Atmosphäre oder die eindrucksvolle Architektur der Klosteranlage.

Vom 6. Juni bis 29. August konnten sich alle Besucher an einem Fotowettbewerb des ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried beteiligen und per Mail ihr Lieblingsmotiv in der Klosteranlage einsenden.

Die Jury hat alle eingeschickten Bilder gesichtet und die Gewinnerfotos ausgewählt: Ab dem 12. September, passend zum Tag des offenen Denkmals, werden diese in einer Ausstellung im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem können sich die Gewinnerinnen und Gewinner über besondere Preise, wie Gutscheine für eine Führung im Kerzenschein oder für den Museumsshop, freuen.

Die Fotos werden im Zaubersaal des Museums ausgestellt und sind zu den Öffnungszeiten des Museums zugänglich. Öffnungszeiten des Museums: dienstags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr; Museumseintritt: 6,- € / 4,- € ermäßigt. Weitere Informationen und aktuelle Corona-Bestimmungen unter www.kloster-walkenried.de.

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried
Steinweg 4 a
37445 Walkenried
Tel. 05525 9599064
www.kloster-walkenried.de

Reisen in den Schoß der Mutter Erde

Eine Sonderausstellung am Weltkulturerbe Rammelsberg

Omnibusse von Goslar nach Hahnenklee um 1910
© Oberbergrat Stelzner, Sammlung Rammelsberg Goslar

ab 25.04.2021 bis 21.11.2021

Traumreise ins Bergwerk? Kaum vorstellbar. Und doch reisten schon berühmte Persönlichkeiten wie Hans Christian Andersen und Johann Wolfgang von Goethe in den Harz, um einmal in den „Schoß der Mutter Erde“ vorzudringen. Was sie sich davon erhofften und wie sie den Aufenthalt erlebten, haben sie uns in ihren Reisetagebüchern, Briefen und Notizen hinterlassen. Diese wertvollen Dokumente einer vergangenen Zeit aber auch ganz alltägliche Dinge wie Mitbringsel, Postkarten und Souvenirs werden in der Ausstellung zu sehen sein. Und was führt Sie hierher?

Weltkulturerbe Rammelsberg
Museum & Besucherbergwerk
Bergtal 19
38640 Goslar
www.rammelsberg.de

"Iran - das alte Persien"

Iran - das alte Persien - Ausstellung von Gaby und Gerhard Hafenricher

8. August 2021 bis 30. Januar 2022

Eine besondere Fotoausstellung wird vom 08. August 2021 bis zum 30. Januar 2022 im Museum im Ritterhaus zu sehen sein. Das Ehepaar Gaby und Gerhard Hafenrichter unternahm im Jahr 2012 eine mehr als 2000 Kilometer lange Reise durch den Iran und erlebte Beeindruckendes.
„Obwohl uns Freunde und Bekannte von der Reise abrieten, gab es unterwegs keine Probleme,  da wir den Bewohnern bei allen unseren Reisen stets mit Respekt und Toleranz begegnen“, so das Ehepaar. So war es für uns selbstverständlich, dass auch wir unsere Kleidung der Kultur dieses Landes angepasst haben.

Entlang der historischen Route hatten sie dabei immer die über 3000 Jahre alte Geschichte des Landes im Blick und die stets sehr freundlichen Menschen uns Deutschen gegenüber. Denn ein Grundprinzip der beiden Fotografen ist es, sich nicht zur Politik des bereisten Landes zu positionieren.

Die Iran-Ausstellung umfasst ca. 55 Fotos mit teilweisen Erläuterungen sowie einige mitgebrachte Exponate des Landes. Einheimische in ihren wundervollen Gärten, Prachtbauten mit orientalischen Kuppeln, Mausoleen und Moscheen, die sich im Iran abwechseln, werden zu sehen sein. Ein besonderer Höhepunkt war die Ruinenstadt Persepoles, die einst von Alexander dem Großen zerstört wurde.

Der Iran war bislang eine unserer schönsten Reisen, sagen beide. Beurteilen können sie das, haben sie doch schon insgesamt 92 Länder bereist. Dabei war die Triebkraft des Reisens stets die Neugier auf das Fremde.

„Wir freuen uns, nach den vielen Einschränkungen der letzten Zeit, diese besondere Ausstellung im Museum Osterode zeigen zu können“, so die Museumsleiterin Angelika Paetzold. Die Sonderausstellung in der 1. Etage des Museums Osterode ist während der regulären Öffnungszeiten zugänglich.

Museum im Ritterhaus
Rollberg 32
37520 Osterode am Harz
www.museum.osterode.de
 

 

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