© Grudrun Kortlüke

Sonder-
Ausstellungen im Harz

Grafiken, Malereien und Papierarbeiten

des Künstlers Peter Peinzger

Peter Peinzger - Figur Öl-Acryl-Leinwand© Peter Peinzger - Figur Öl-Acryl-Leinwand

ab 18. September bis 6. November 2022

Es werden Grafiken, Malereien und Papierarbeiten des Künstlers Peter Peinzger gezeigt. Die Ausstellungseröffnung ist am 18. September ab 11 Uhr. Anlässlich der Vernissage liest der Schauspieler und Synchronsprecher Peter Reinhardt Texte des Künstlers.

Peter Peinzger studierte an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein und später an den Universitäten in Bonn, Berlin und Hagen. Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Er lebt und arbeitet in Boda Glasbruk (Schweden), Sankt Andreasberg (Oberharz) und Berlin. Ausstellungen im In- und Ausland. Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Der Eintritt ist frei.

Galerie im Ersten Stock
Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e. V.
Marktstraße 1
38855 Wernigerode
www.galerie-im-ersten-stock.de

Dreizehnhundert Tage Licht - Fotoarbeiten von Karsten Knigge

© Karsten Knigge

22. Oktober bis 17. Dezember 2022

Vom 22. Oktober bis 17. Dezember zeigt die Nicolaikirche in Herzberg Fotoarbeiten von Karsten Knigge. Die Kirchengemeinde betritt mit dem Ausstellungsprojekt Neuland: noch nie wurde in den Räumen der Kirche eine Kunstausstellung präsentiert. Dabei ist die gut beleuchtete Kirche St. Nicolai in Herzberg ist ein idealer Ausstellungsort. Das ist ein Einstieg in die Etablierung der Kirche als Kulturkirche.

Pastor Thomas Harms freut sich sehr, dass der renommierte Fotokünstler Knigge die lichtdurchflutete Nicolaigemeinde für seine Ausstellung ausgewählt hat. "Der Kirchenraum ist immer ein Ort der Reflektion und Diskussion. Durch die Fotografien werden die Besucher der Ausstellung sicherlich ins lebendige Gespräch kommen", so Harms.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten des Göttinger Fotokünstlers aus den letzten dreieinhalb Jahren (dreizehnhundert Tagen). Zu diesen zählen Lichtobjekte aus der Serie „Silberscheiden“, die den Weg des in Harzer Bergwerken geförderten Silbers in niedersächsische Prunkbauten nachzeichnen. Ausgediente Neonreklame-Boxen fungieren hier als Präsentationsfläche für die Fotografien.

Die Serie „Blurred Visions“ ist ein Grenzgang zwischen impressionistischer Malerei und Fotografie. Mit einer speziellen Wischtechnik bei der Aufnahme verfremdet Knigge die Motive und reduziert sie in ihrem Farbspektrum. Sie erinnern oft mehr an Gemälde, mit einer für Fotografie ungewöhnlichen nahezu lyrischen Anmutung.

Die Ausstellung enthält auch zahlreiche Lightpaintings des Künstlers. Sie entstanden an verschiedenen Orten Europas. Während der Belichtung werden bei dieser Technik Lichtspuren in die Aufnahme eingefügt. Ein spiritueller Bezug findet sich in den Arbeiten "Letzter Gruß". Knigge fotografierte verlorene oder weggeworfene Handschuhe, die zum Abschied ihrem früheren Besitzer ein Lebewohl zuzuwinken scheinen.

Der aus Göttingen stammende Fotograf zeigte seit den 1990iger Jahren seine fotografischen Arbeiten in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen in Göttingen, Hannover, Hamburg, St. Andreasberg und Torun (Polen). Er beschäftigt sich immer wieder mit den Grenzbereichen der Fotokunst: verschiedene Montagetechniken, Langzeit-belichtungen oder experimentelle Fotografie.

Die Ausstellung wird unterstützt aus Kulturmitteln des Landkreises Göttingen.

Eröffnung: 22. Oktober, 14 Uhr
Öffnungszeiten: sonntags nach dem Gottesdienst, mittwochs von 15 bis 18 Uhr, sonnabends von 14 bis 17 Uhr

Ev. Nicolaikirche
Junkernstraße
37412 Herzberg

Sabine Moritz - Lobeda oder die Rekonstruktion einer Welt

© Sabine Moritz

28. August 2022 bis 8. Januar 2023

Die Herbstausstellung 2022 der Lyonel-Feininger-Galerie widmet sich dem Schaffen der in Quedlinburg geborenen, international renommierten Künstlerin Sabine Moritz mit einem Fokus auf ihre frühe Werkserie „Lobeda“.

1991, noch während ihres Studiums, begann Sabine Moritz mit der Arbeit an der Werkgruppe: Die mehr als 150 Zeichnungen umfassende Serie entstand aus der Erinnerung und fokussiert die Lebenswelt in der Jenaer Plattenbau-Trabantenstadt Neulobeda, in der die Künstlerin von 1973 bis 1981 lebte: Plätze und Häuser, Zimmer und Möbel – mal sind es Ansichten eines größeren Gebiets, mal eines Details dieser Welt.
Immer wieder taucht die Lobeda-Thematik in verschiedenen Ausführungen in Moritz Werk auf: in Öl- oder Acrylmalerei auf Papier und Leinwand sowie in Fotografien.
Die Serie „Lobeda“ ist eine künstlerische Suche, eine Feldforschung und bezeichnet sowohl den Versuch, das Leben in Lobeda umfänglich zu erfassen, als auch das Ausloten von Erinnerungsprozessen, vom Persönlichen bis zum Kollektiven.
Moritz beschreibt, dass das Leben als Kind in einer Plattenbausiedlung für sie auch mit dem Gefühl des Verlorenseins verbunden war: „überall war alles gleich – die Eingänge, Fahrstühle und Flure haben sich kaum unterschieden. Als Kind hatte ich anfangs Angst, nicht mehr das richtige Haus zu finden. Es war eine der ersten Aktionen nach der Wende, dass man versucht hat, die Gebäude mit verschiedenen Farben bunt zu gestalten.“ In der umfangreichen Serie erfüllt sich, was Moritz sich vorgenommen hat: „Ich wollte den Eindruck haben, dass ich in den Bildern herumgehen könnte.“

Die Ausstellung gibt mit rund 130 Arbeiten, darunter Zeichnungen, Farbstudien, Gemälde und Fotografien, einen umfassenden Querschnitt durch die Werkgruppe „Lobeda“.

Eröffnung der Ausstellung
Samstag, 27. August 2022, 18 Uhr
Es sprechen: Dr. Gloria Köpnick (Museumsdirektorin der Lyonel-Feininger-Galerie), Frank Ruch (Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg) sowie Hans Ulrich Obrist (Künstlerischer Direktor der Serpentine Gallery, London).
Die Künstlerin wird anwesend sein.
Die Vernissage ist öffentlich und kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Lyonel-Feininger-Galerie
Museum für grafische Künste
Schlossberg 11
06484 Quedlinburg
www.feininger-galerie.de

Ausstellung "Harzer Wildnis"

im Kloster Drübeck

Austellung fotoweberei

9.10.2022 bis 1.2.2023

In der Ausstellung "Harzer Wildnis" zeigt Landschaftsfotograf Luca Weber einige seiner besten Aufnahmen im Großformat. Von klassischen Harzmotiven, wie dem Brocken, bis zu weniger bekannten Orten im Harz ist alles dabei. Die Bilder stehen während des gesamten Ausstellungszeitraumes zum Verkauf. zudem ist am Tag der Vernissage das Buch "Harzer Fototouren" sowie der neue fotoweberei Wandkalender "Der Harz - Wilde Natur 2023" zu bekommen. Alle Informationen zu dieser und weiteren Ausstellungen finden sich unter: https://fotoweberei.de/

Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck
Klostergarten 6
38871 Ilsenburg OT Drübeck

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Harzer KulturWinter

Harzer KulturWinter

© Felix Rohlfs - HöhlenErlebnisZentrum
Zu den Veranstaltungen

Veranstaltungen

© Nordharzer Städtebundtheater - Ray Behringer

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.