© Grudrun Kortlüke

Sonder-
Ausstellungen im Harz

"Strich Code"

Sonderausstellung in Kooperation mit dem Verein für Original-Radierung München e. V.

Strichcode - Ausstellungsansicht in der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg

bis 10.1.2021

In Kooperation mit dem Verein für Original-Radierung München e. V. zeigt die Lyonel-Feininger-Galerie die Sonderausstellung „Strich Code“ noch bis 10. Januar 2021.
Im Zentrum der Schau stehen die Jahresgaben des Vereins für Original-Radierung München e. V. von 1999 bis 2019. Die ausgestellten Arbeiten bilden einen Reigen unterschiedlichster Positionen der zeitgenössischen Druckgrafi k und geben einen facettenreichen Einblick in klassische und experimentelle Drucktechniken. So fügt sich diese Ausstellung in die Grundkonzeption des Hauses, den Reichtum druckgrafischer Techniken im Kontext ihrer Geschichte vor Augen zu führen.

Teilnehmende Künstler
Falko Behrendt, Thomas Bechinger, Eva Blanché, Heiner Blumenthal, Heribert Bücking, Clemens Büntig, Klaus Eberlein, Wolfgang Ellenrieder, Daniela Erni, Felix Martin Furtwängle,r Andreas Grunert, Bettina van
Haaren, Karl-Heinz Hauser, Christoph Hessel, Klaus Hilgendag, Gregor,Hiltner, Stefanie Hofer, Rudolf Huber-Wilkoff, Endy Hupperich, Alfonso Hüppi, Helga Jahnke, Olav Christopher Jenssen, Barbara Keide, Anton Kirchmair, Ernst Kößlinger, Alexander Johannes Kraut, Eckehard Kremers, Tom Kristen, Christoph Lammers, Peter Lang, Volker Lehnert, Maria Maier, Monika Maurer-Morgenstern, Joachim Palm, Maria Elisabeth Prigge, Gesa Puel,l Laia Marti Puig, Christof Rehm, Raimund Reiter, Michael Runschke, Margret Sander, Malte Sartorius, Eva Schöffel, Vroni Schwegler, Thomas Sebening, Ernst Skrička, Heidy Stangenberg-Merck, Horst Thürheimer, Kaspar Toggenburger, Peter Tomschiczek, Katharina Ulke, Hans Wap, Wolfgang Werkmeister, Almut Wöhrle-Russ, Bernd Zimmer

Lyonel-Feininger-Galerie
Museum für grafische Künste
Schlossberg 11
06484 Quedlinburg
www.feininger-galerie.de

Vive la marionnette

Marionetten-Ausstellung in der Flohburg

3.10. bis 29.11.2020

Die Ausstellung bietet spannende Einblicke in das facettenreiche Themenfeld der Marionettenkunst. Anhand einer Auswahl verschiedener Exponate aus dem „Musée de l´Ardenne“ in Nordhausens französischer Partnerstadt Charleville - Mézières werden wichtige Institutionen, aber auch Persönlichkeiten und Schauspielgruppen vorgestellt, die sich in besonderer Weise um die Marionettenkunst verdient gemacht haben. Dadurch entsteht ein sehr interessantes und lebendiges Bild von der großen Bedeutung der Marionetten - Tradition sowohl für die Stadt Charleville - Mézières selbst, als auch die Region der Ardennen insgesamt. Mithilfe der Ausstellungsstücke sowie durch Informationen zu den umfangreichen Sammlungen und Angeboten des „Musée de l´Ardenne“ wird weiterhin aufgezeigt, wie vielseitig die Marionettenkünste sind. Dabei sind sehr verschiedenartige und teilweise exotische Marionettenpuppen aus Frankreich, Europa und der ganzen Welt zu bestaunen. In der Ausstellung steht aber nicht nur die Marionette selbst im Vordergrund. Es geht auch um berühmte Theaterstücke für verschiedene Arten von Marionettenpuppen und besondere Vorführungstechniken. Daneben wird speziell die herausragende Bedeutung der Stadt Charleville - Mézières als einzigartiges Forschungs- und Ausbildungszentrum der Marionettenkünste und Schauplatz großartiger Marionetten - Veranstaltungen beleuchtet.

Öffnungszeiten: Di bis Sa 13 bis 17 Uhr und So 10 bis 17 Uhr
Vormittags für Schulklassen nach Anmeldung geöffnet

FLOHBURG
Das Nordhausen Museum
Barfüßer Straße 6
99734 Nordhausen
flohburg@nordhausen.de

„Eine Ardenne-drei Länder“ – eine Tourismusausstellung

Tourismusausstellung - Eine Ardenne - drei Länder

3.10. bis 31.12.2020

Die Tourismusausstellung „Eine Ardenne-drei-Länder“ ist im Foyer der Stadtbibliothek Nordhausen bis zum 29. November zu sehen. Sie bietet Einblicke in eine vielfältige, unverwechselbare und traditionsreiche Region in den drei Ländern Frankreich, Belgien und Luxemburg. Wenn man von den französischen Ardennen spricht, denkt man natürlich an Rimbaud, den Dichter mit den „Windsohlen“, an das Puppentheaterfestival von Charleville-Mézières, an die Maas, die das Ardennenmassiv durchquert und den herrlichen Radweg „Voie Verte“ an ihren Ufern, aber auch an die bezaubernden Aussichtspunkte, die sie überragen. Zudem isst man hier gut und man weiß sich zu amüsieren... Entdecken Sie die Ardennen!
Die zu sehende Ausstellung wurde durch die französische Tourismus-Agentur auch eigens für Nordhausen gestaltetet und finanziert.
 
Öffnungszeiten Stadtbibliothek: jeweils Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

FLOHBURG
Das Nordhausen Museum
Barfüßer Straße 6
99734 Nordhausen
flohburg@nordhausen.de

"Baustellenausstellung" im Ballenstedter Schloss

Das Bild zeigt ein gelbes Schlossensemble.
© Touristinformation Ballenstedt

5. März 2020 bis 27. März 2021

Die Stadt Ballenstedt begeht für Albrecht der Bär, einender Stammväter der Askanier, am 18. November 2020 seinen 850. Todestag und hat aus diesem Grund das Albrechtsjahr ausgerufen. Unter anderem sollen im Ballenstedter Schloss Bauzeugnisse, die in direktem Zusammenhang zu Albrecht stehen wie die Krypta sowie Albrechts Grablege modernisiert und museal erweitert werden. Eröffnungstermin für diese neuen Bereiche, die auch zur Straße der Romanik gehören, ist das Frühjahr 2021. Bereits jetzt zu besichtigen ist die „Baustellenausstellung“. Sie informiert vor Ort über die jeweiligen Arbeiten und Ziele der einzelnen Maßnahmen.

Schloss Ballenstedt
Schlossplatz 3
06493 Ballenstedt
www.ballenstedt.de

Neo Rauch - Das Fortwährende

Papierarbeiten 1989 - 1995

Neo Rauch
© Uwe Walter

6. Juni 2020 bis 2. Mai 2021

Seit dem 06. Juni 2020 ist in der Grafikstiftung Neo Rauch eine neue Ausstellung zu sehen. Diese 9. Jahresausstellung widmet sich ausschließlich Arbeiten auf Papier von Neo Rauch. Konkret umfasst die Präsentation dabei die Schaffensphase von 1989 bis 1995. Bisher waren nur selten Arbeiten des Künstlers vor dem Entstehungsjahr 1993 in der öffentlichen Wahrnehmung.

Das Spektrum der gezeigten Werke umfasst hauptsächlich Unikate auf Papier sowie ausgewählte Grafiken aus dem Konvolut der Stiftung. In einer außerordentlichen Vielfalt hat Neo Rauch in den besagten Jahren gerade das Medium Papier bevorzugt, um so in der Zeichnung, in der Malerei sowie in der Druckgrafik eine eigene Bildsprache zu entwickeln. In deren Umsetzung überwiegen bei der Wahl der Materialien Ölfarbe, Graphit, Tusche oder Aquarell und werden immer wieder auch kombiniert zum Einsatz gebracht. Charakteristisch präsentieren sich die damals gewählten Formate teils außergewöhnlich und in einer umfassenden Bandbreite von A4 bis A0. Bereichert wird die Schau zudem von einigen großen Werken in Öl auf Papier wie die Arbeit „Marah“ (1994) und die Leihgaben „Das Ziel“ (1995) und „Die Küche“ (1995).

Grafikstiftung Neo Rauch
Bestehornpark
Wilhelmstraße 21-23
06449 Aschersleben
www.grafikstiftungneorauch.de

"Orte der Arbeit" - Gemälde und Graphiken aus der Sammlung Prof. Dr. Volkmar Neubert

Orte der Arbeit - Gemälde und Graphiken aus der Sammlung Prof. Dr. Volkmar Neubert

15.3. bis 8.11.2020 - verlängert bis 28.2.2021

Die Sonderausstellung gibt einen umfangreichen Einblick in die Sammlung Prof. Dr. Volkmar Neubert aus Clausthal-Zellerfeld. Durch verschiedene Epochen und Stile vermittelt diese eindrucksvolle Sammlung einzigartige Abbildungen von Industrieanlagen und der menschlichen Arbeit. Präsentiert werden die Bilder in den ehemaligen Eindickern der Rammelsberger Erzaufbereitungsanlage, einem authentischen Ort der Arbeit. Dort bilden sie einen ausdrucksstarken Kontrast zwischen der Sicht eines Künstlers auf die Arbeit und der realen Arbeitsatmosphäre in einer Industrieanlage.

Vernissage: 15. März 2020, 11 Uhr

Finissage: 8. November 2020, 11 Uhr

Weltkulturerbe Rammelsberg
Museum & Besucherbergwerk
Bergtal 19
38640 Goslar
www.rammelsberg.de

 

"Der Turm... schlank aufstrebend" - Geschichte und Ästhetik der Fördergerüste im Bergbau

Eine Sonderausstellung am Weltkulturerbe Rammelsberg

Fördergerüst in Kastenbauweise über dem Rammelsberg-Schacht des Erzbergwerks Rammelsberg - erbaut 1937-38
© Stefan Sobotta

ab 11.10.2020

Eröffnung: 11.10.2020, 11 Uhr

Ein Fördergerüst ist das weithin sichtbare Zeichen für den Bergbau und oft auch ein besonders repräsentativer Teil der Tagesanlagen. Es steht direkt über dem Förderschacht, der die Bergleute „vor Ort“ und die Bodenschätze „zu Tage“ bringt und schafft die Verbindung zwischen ober- und unterirdischen Betriebsteilen von Bergwerken. Die Bauart lässt nicht nur auf die Fördertiefe, sondern auch auf die der jeweiligen Epoche verfügbare Werkstofftechnologie schließen.

Die von den Kuratoren Judith Fait (München) und Dr. Johannes Großewinkelmann (Weltkulturerbe Rammelsberg) erstellte Sonderausstellung möchte anhand einer kurzgefassten Entwicklungsgeschichte einen Eindruck von der Vielfalt und Ästhetik dieses für ein Bergwerk so prägnanten Bauteils vermitteln. Speziell am Beispiel der Fördergerüste des Weltkulturerbes Rammelsberg und der Zeche Hausham in Oberbayern wird der Umgang der Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, die an beiden Orten die Tagesanlagen in den 1930er Jahren sehr unterschiedlich neugestaltet haben, mit diesem Bauteil vorgestellt.  

Weltkulturerbe Rammelsberg
Museum & Besucherbergwerk
Bergtal 19
38640 Goslar
www.rammelsberg.de

WUNDERvolle Zeiten - Jubiläums-Ausstellung

WUNDERvolle Zeiten - Sonderausstellung Aschersleben

21. Juni 2020 bis 10. Januar 2021

Aschersleben feiert! Zahlreiche Jubiläen bestimmen das Jahr: 10 Jahre Landesgartenschau und Internationale Bauausstellung, 10 Jahre Ascania Pferdefestival und Städtepartnerschaft mit dem Kerava (Finnland), 20 Jahre „Gartenträume“, 30 Jahre Bundeskabarettfestival und Städtepartnerschaft mit Peine sowie 130 Jahre Majorananbau.

Angelehnt an die Kunstkammern der Landesgartenschau und um allen Jubiläen eine gebührende Bühne zu bieten, entstehen im Museum „Wunderkammerschränke“ die zeigen, welche kulturellen, historischen und architektonischen Werte in den letzten 10 Jahren in der Stadt gewachsen sind. Eine Ausstellung für die ganze Familie zum Mitmachen und Staunen.

Museum Aschersleben
Markt 21
Tel. 03473 958430
museum@aschersleber-kulturanstalt.de

Weitere Informationen>>

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