Matthias Haltenhof, Bodetal Tourismus GmbH | CC-BY

Friedrichsbrunn

Inmitten ausgedehnter Wälder und Wiesen hat sich Friedrichsbrunn seit der Wende zu einem beliebten Erholungsort für Wanderer und Wintersportler entwickelt. Investitionen in die touristische Infrastruktur, darunter die Neugestaltung des Kurparks und der Ausbau des Loipennetzes, haben die Attraktivität des Ortes zusätzlich gesteigert. Weitere Informationen findest Du auf der Wintersportseite für Friedrichsbrunn. Aufgrund der günstigen klimatischen und bioklimatischen Bedingungen sowie der hohen Luftqualität wurde Friedrichsbrunn im Mai 2010 als staatlich anerkannter Luftkurort ausgezeichnet.

533 m über dem Meeresspiegel, am südöstlichen Rand des Bodetals gelegen, blickt der vergleichsweise junge Ort dennoch auf weit zurückreichende Ursprünge. Bereits seit dem 11. Jahrhundert befand sich hier an einem Brunnen ein Rastplatz an der Heerstraße zwischen Quedlinburg und Nordhausen.

Die touristische Entwicklung Friedrichsbrunns begann im Jahr 1884, als die ersten Sommergäste ihren Urlaub im Ort verbrachten. Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde Friedrichsbrunn zum Höhenluftkurort ernannt. In dieser Zeit entstanden zwei Sanatorien, drei größere Hotels und zahlreiche kleinere Pensionen.

Im Jahr 1949 erhielt Friedrichsbrunn die Anerkennung als „Heilklimatischer Kurort und Wintersportplatz“. Bis 1990 beherbergte der Ort jährlich rund 20.000 Urlauber und Kurpatienten.

Am 23. November 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde in die Stadt Thale eingemeindet. Heute bildet Friedrichsbrunn gemeinsam mit Allrode, Almsfeld, Altenbrak, Neinstedt, Stecklenberg, Treseburg, Warnstedt, Weddersleben, Wendefurth und Westerhausen die Urlaubsregion Bodetal im Sagenharz.

Urlaub in Friedrichsbrunn

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Friedrichsbrunn

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