Harzgerode liegt im südöstlichen Teil des Harzes, umgeben von Laub- und Nadelwäldern der Harzer Naturparke. In der Umgebung findest Du Seen, Täler und Berglandschaften.
Die Selketalbahn gilt als Ursprung der Harzer Schmalspurbahnen. Sie verbindet Harzgerode direkt und indirekt mit den Ortsteilen Alexisbad, Bärenrode, Dankerode, Friedrichshöhe, Güntersberge, Königerode, Mägdesprung, Neudorf, Schielo, Silberhütte, Siptenfelde und Straßberg. Die Bahn fährt mit historischen Dampflokomotiven und Schienenbussen von der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg bis nach Stiege, wo die Selke entspringt. Das Selketal bildet den landschaftlich ruhigsten Abschnitt der Strecke. Wenn Du die 74 Kilometer lieber zu Fuß erkunden möchtest, kannst Du den Selketal-Stieg wählen.
Im Schloss Harzgerode, einem dreigeschossigen Bau aus der Renaissance mit Treppenturm, überdachtem Wehrgang und Rundturm, befindet sich die Stadtinformation. Ausstellungen zeigen Themen, die die Geschichte der Stadt geprägt haben. In der Schwarzen Küche finden regelmäßig Veranstaltungen mit Kunst und Kulinarik statt. Beim Rundgang durch Harzgerode kommst Du am Marktplatz vorbei, der das Fachwerk-Rathaus und die St.-Marien-Kirche mit Emblematik-Sammlung, Türmerwohnung und Gruft zeigt.
Im Ortsteil Mägdesprung steht das Carlswerk, ein begehbares technisches Denkmal. In der Werkstatt kannst Du beobachten, wie Maschinen für die Erzverarbeitung im Selketal hergestellt wurden, und beim Schmieden unter Anleitung selbst mitarbeiten. Das Bergwerkmuseum „Grube Glasebach“ im Ortsteil Straßberg zeigt Arbeitsgeräte und Abläufe aus 300 Jahren Harzer Bergbau. Es ist ganzjährig geöffnet.
Der Unterharzer Waldhof im Ortsteil Silberhütte bietet Spielplätze und Freiluftausstellungen zur Waldwirtschaft. Auch er ist das ganze Jahr über zugänglich.