Kelbra gehört zu den ältesten Siedlungen der Goldenen Aue. Die Stadt liegt mit ihren Ortsteilen Sittendorf und Thürungen direkt am Nordhang des Kyffhäusergebirges.
Zahlreiche Bauwerke und Fundstücke erzählen von der langen Stadtgeschichte. Sehenswert sind die Überreste des 1525 zerstörten Zisterzienserklosters, der Storkauer Hof aus dem 12. Jahrhundert, einst Rittersitz, sowie die St.-Georgie-Kirche. Sie wurde 1607 als ehemalige Klosterkirche neu errichtet und zeigt ein Altargemälde von Ch. Richter.
Durch die Lage am Naturpark Kyffhäuser ist Kelbra ein günstiger Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in das Gebirge und den Südharz. Eine 1880 angelegte Promenade führt Dich direkt aus der Stadt in Richtung Berge.
Im Knopfmacher- und Heimatmuseum lernst Du die Entwicklung der Knopfmacherei kennen – von den aus Übersee importierten Perlmutterschalen bis zu den in Kelbra gebauten Maschinen. Ein weiteres Ziel ist die Königspfalz Tilleda an der Straße der Romanik. Sie wurde vollständig ausgegraben und teilweise rekonstruiert und zeigt einen Einblick in das mittelalterliche Leben. Am Stausee Kelbra findest Du ein 600 Hektar großes Gewässer mit Campingplatz und über 10 Hektar Strandbad. Der See bietet viele Möglichkeiten für Wassersport. In den Sommermonaten finden dort regelmäßig Veranstaltungen statt.
Ein bekanntes Ziel in der Umgebung ist das Kyffhäuser-Denkmal. Es gilt als das zweitgrößte Denkmal Deutschlands und schließt die Ruinen der alten Reichsburg Kyffhausen und den Barbarossaturm ein.