© Hammaphotos by Christian Schelauske, Hammaphotos by Christian Schelauske

Karstwanderweg – Rundweg 8 um Neustadt

Auf einen Blick

  • Start: In Neustadt, Parkplatz Wiesenplatz
  • Ziel: In Neustadt, Parkplatz Wiesenplatz
  • leicht
  • 6,68 km
  • 1 Std. 55 Min.
  • 346 m
  • 239 m

Beste Jahreszeit

Eine Route um Neustadt, dem luft- und heilklimatischen Kurort.

Die Route führt zunächst nach Südwesten und steigt an über Wiesen zum Galgenberg, einer Richtstätte des 18. Jh., und der 1888 errichteten Wetterfahne. Von dort eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Südharz, den reizvollen Kurort Neustadt und die Burgruine Hohnstein.
Weiter geht’s auf dem Südharzer Dampflok-Steig zur Harzer Holzdampflok (Stempelstelle HWN Nr. 99). Dem Weg nach Südwesten kurz folgend, biegt man an der Weggabelung nach links und am nächsten Wegweiser nach rechts ins Markttal ein. Die markierte Route verläuft nach Südwesten durch Waldstücke bis kurz vor Rüdigsdorf, wo man auf den Karstwanderweg trifft. Dort geht es in östlicher Richtung weiter in die bewaldeten Höhen des Harzfelder Holzes bis zum Waldrand, wo eine Schutzhütte und Informationstafel zum Verweilen einladen. Der Weg führt nun nach Norden durch ein bewaldetes Karsttal. In der Talsenke biegt er nach kurzem Verlauf an der Landesstraße in das Tal des Harzfeldgrabens ein. (Hierbei ist die Straße unter Beachtung der Verkehrssituation gemäß der Ausschilderung zweimal zu überqueren).

Am Rand des Waldes, südlich vom Weg liegt die Kirchenruine des ehemaligen Dorfes Harzfeld. Das Dorf lag im Tal am Bach. Zwischen dem Feldweg und dem Waldrand liegen zahlreiche Halden und Pingen des Kupferschieferbergbaus. Hier zog sich der sogenannte "Tiefe Harzfelder Gang" entlang, dessen abbauwürdige Erze in einer Tiefe von etwa 60 m lagen. Der Lichtschacht nördlich der Kirchenruine war der Fünfte Schacht auf diesem Gang, welcher Begriff den Ausbiss des Flözes bezeichnet. Die vom Harz herabrinnenden weichen Wässer laugten ein harzrandparalleles Tal aus, die Subrosionssenke. Hier im Tal des Harzfeldgrabens und auf der gegenüberliegenden Talseite gibt es keinen Gips mehr, er wurde bereits aufgelöst. So bildete sich ein steiler Talhang des Auslaugungstales, die sog. Auslaugungsfront. Die Auflösung dieses stehengebliebenen Karstwalls geht aber weiter. Dieser Vorgang macht sich an der Oberfläche durch große Senkungs- und Lösungstrichter bemerkbar, die als Dolinen sich zu zusammenhängenden Tälern, den Uvalas verbinden. Die Route verläuft zunächst weiter am Harzfeldgraben nach Westen. Man folgt dann der Ausschilderung nah Norden zurück über den Galgenberg zum Wiesenplatz in Neustadt.

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