fotoweberei, Luca Weber | CC-BY

In den letzten Jahren haben Trockenheit, Stürme und andere Witterungsextreme große Teile der Fichtenbestände im Harz zerstört. Der Borkenkäfer konnte sich dadurch stark ausbreiten. Auf den entstandenen Freiflächen wächst nun ein neuer Wald heran – doch seine künftige Gestalt bleibt offen.  

Die Initiative „Der Wald ruft“ möchte Gäste, Einheimische und Interessierte über diese Entwicklungen informieren und sie in die sichtbaren Veränderungen einbeziehen. Ziel ist es, den Blick für die natürlichen Prozesse im Wald zu schärfen. Dazu gehört auch die Vermittlung der unterschiedlichen Strategien im Wirtschaftswald und im Nationalpark Harz, die jeweils eigene Prioritäten setzen.  

Im Überblick:

Ob Tourist oder Einheimischer, hier findest Du aktuelle Informationen zur Waldsituation, Hintergründe und Angebote rund um den Wandel des Waldes. Schau vor Deinem Besuch auf die Hinweise zu Wegesperrungen, um Deine Tour gut planen zu können.

Niedersächsische Landesforsten & Fa. movit | CC-BY-SA

Der Wald ist ein sich ständig verändernder Naturraum. Er reagiert auf Klima- und Witterungseinflüsse und entwickelt sich fortlaufend weiter. Du darfst ihn zur Erholung betreten, solltest dabei aber einige Punkte beachten.  

Achte auf mögliche Gefahren, die im Wald typisch sind, und halte dich an die geltenden Verhaltensregeln. Trage festes Schuhwerk und passende Kleidung für das Wetter. Denke daran, dass Du den Wald immer auf eigene Verantwortung betrittst.  

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Beim Wandern im Wald ist Umsicht wichtig. Äste können jederzeit aus den Baumkronen brechen, und auf den Wegen liegen oft Steine oder freiliegende Wurzeln. Vermeide Waldbesuche bei Sturm oder Unwetter. Bei Gewitter halte Abstand zu hohen Einzelbäumen, da dort ein erhöhtes Risiko für Blitzeinschläge besteht. Auch nach einem Unwetter besteht weiterhin Gefahr durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume.

Bleib bei Deinem Besuch im Wald auf den ausgeschilderten Wanderwegen. So schützt Du Dich selbst und trägst dazu bei, die Natur zu schonen. Beachte, dass es neben den üblichen Gefahren im Wald auch zeitweise Beeinträchtigungen durch Forstarbeiten oder Jagdbetrieb geben kann.

Bitte lass Deinen Müll nicht im Wald zurück, sondern nimm ihn wieder mit oder entsorge die Abfälle in die dafür vorgesehenen Müll- und Recyclingbehälter.

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Offenes Feuer ist im Wald aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr strengstens untersagt. Nutze nur die extra angelegten Feuerstellen. Beim Verlassen der Feuerstelle ist unbedingt darauf zu achten, dass das Feuer vollständig gelöscht ist.

 

Weitere Informationen

Bitte halte Dich an das Rauchverbot im Wald.

Das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen ist strengstens untersagt.

Bitte verhalte Dich ruhig im Wald und nimm Rücksicht auf die Tiere und andere Besucher.

Gehe sorgsam mit der Pflanzenwelt um. Wenn du dir nicht sicher bist, ob Pflanzen, Pilze oder Beeren unbedenklich sind, dann lass diese bitte im Wald stehen.

Hunde sind an der Leine zu führen.

Bitte nutze die zum Fahrradfahren vorgesehenen Wege und nimm dabei auch Rücksicht auf Wanderer.

Bitte benutze ausschließlich die ausgeschilderten Parkplätze.

Das Parken an Waldeinfahrten oder auf Waldwegen kann die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen oder der Holzabfuhr behindern. Zudem ist das Befahren von Waldwegen lediglich den Forstfahrzeugen und Waldbesitzern vorbehalten.

Bitte halte Dich unbedingt an ausgeschilderte Umleitungen und betrete keine gesperrten Wege oder Gebiete! Insbesondere zählen dazu das Betreten von abgesperrten Gebieten während Fällarbeiten, Forst- & Jagdbetrieb, von jagdlichen Einrichtungen wie Hochsitzen sowie das Besteigen von Holzpoltern (Holzlagerplätze).

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Bitte beachte zudem die jeweiligen Waldgesetzte der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die spezifischen Verhaltensregeln in Naturschutzgebieten und im Gebiet des Nationalparks Harz.

Bitte gebe bei einem Notfall möglichst den nächsten ausgewiesenen Rettungspunkt an.

Merke bzw. notiere Dir ggf. die jeweilige Buchstaben-Zahlen Kombination, die an den Rettungspunkten ausgewiesen ist.

Ein Baum der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst.
Sprichwort aus Tibet