Natur pur im Nationalpark Harz
Rund um den 1.141 Meter hohen Brocken, den höchsten Berg Norddeutschlands, liegt der Nationalpark Harz. Mit 24.732 Hektar Fläche nimmt er rund zehn Prozent des gesamten Harzes ein und gehört zu den größten Waldnationalparks Deutschlands. In Teilen Niedersachsens und Sachsen-Anhalts wächst hier länderübergreifend wieder ein Urwald heran.
Das Leitprinzip heißt: Natur Natur sein lassen. Der Nationalpark bewahrt ein ausgedehntes, naturnahes Gebiet, in dem sich Lebensräume und Artenvielfalt ohne menschlichen Eingriff entwickeln können.
Der Nationalpark bleibt dennoch zugänglich. Gäste, Tagesbesucher, Einheimische und Gruppen – ob Schulklassen oder Jugendfreizeiten – können die Bergwildnis erleben. In den Nationalpark-Häusern, Informationsstellen und bei Rangerführungen erfährst Du, wie der Schutzgedanke des Parks umgesetzt wird.
Auch auf markierten Wanderwegen lässt sich die Landschaft eigenständig erkunden. Ergänzend dazu bieten Programme der Natur- und Erlebnispädagogik Gelegenheiten, die Umwelt bewusst wahrzunehmen und Zusammenhänge in der Natur neu zu entdecken.
