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Walpurgis

Hexenzauber im Harz

Das Fest der dunklen Mächte

Ist von Teufelskult und Hexenritt die Rede, so handelt es sich meist um die Walpurgisnacht im Harz.

Das Walpurgisfest ist ein traditionelles europäisches Fest, dessen Ursprünge bis in die vorchristliche Zeit zurückreichen. Bereits vor 1.000 Jahren feierten die „Ureinwohner“ des Harzes ein Frühlingsfest, an dem durch verschiedene Opfergaben an den obersten Germanengott Wodan, der Frühling begrüßt wurde.

Die Harzer Walpurgisnächte werden normalerweise in mehr als 20 Orten der Region gefeiert. Dabei befindet sich das Zentrum des sprudelnden Hexenkessels in den Ortschaften Bad Grund, Braunlage, Hahnenklee, Sankt Andreasberg, Schierke und Thale.

Doch in diesem Jahr ist alles anders. Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten leider alle Walpurgisfeiern im ganzen Harz abgesagt werden.

Ganz ohne Walpurgis muss man aber doch nicht auskommen. Einige Veranstalter sind kreativ geworden und haben sich etwas ausgedacht, wie man zumindest ein bisschen Walpurgis-Feeling nach Hause tragen kann:

Wahrlich ist dann der Teufel los im Harz

In der letzten Aprilnacht feiern die dunklen Mächte mit ihren Hexen ein Fest. Einem sprudelnden Hexenkessel gleich zieht die magische Gebirgswelt in diesen Tagen tausende Gäste aus ganz Deutschland in ihren Bann. Und jedes Jahr aufs Neue stehen die Ortschaften rund um den geheimnisvollen Blocksberg im Zeichen eines teuflischen Hexentreibens.

  • Walpurgis in Schierke - Foto: Wernigerode Tourismus GmbH
  • Walpurgis in Bad Harzburg
  • Walpurgis in Braunlage - Foto: Jürgen Schütz
  • Walpurgis in Stiege - Foto: Lothar Kallmeyer
  • Walpurgis in Wolfshagen - Foto: Ralf Wiegmann
  • Walpurgis in Goslar - Rechte: GOSLAR marketing gmbh - Foto: Stefan Sobotta
  • Walpurgis in Bad Sachsa - Rechte: Tourist-Information Bad Sachsa
  • Walpurgisfeuer auf dem Hexentanzplatz - Fotorechte: eventbild24.de
  • Walpurgis in Wernigerode auf dem Marktplatz - Quelle: Wernigerode Tourismus GmbH

Die Hexen zu dem Brocken ziehn,
Die Stoppel ist gelb, die Saat ist grün.
Dort sammelt sich der große Hauf,
Herr Urian sitzt oben auf.
So geht es über Stein und Stock,
Es farzt die Hexe, es stinkt der Bock.

aus FAUST
von Johann Wolfgang von Goethe
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