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Glaubensfrage

  • Zisterziensermönche in der Museumsausstellung (Foto: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried)

Haben die Harzer einen guten Draht in den Himmel? Immerhin wurde in der Region einiges geleistet für die Ausbreitung des christlichen Glaubens.

Am Anfang war das Bistum Halberstadt das östlich gelegenste christliche Gebiet der damaligen Welt, von hier aus begann die Christianisierung der umliegenden Gegenden, gleichzeitig war es die Grenze zu den Heiden jenseits der Elbe. Der Bischof war immer auch eine politisch agierende Person. Das erklärt die ehemalige Bedeutung Halberstadts und den prachtvollen Bau des Halberstädter Doms mit seinem repräsentativen Kirchenschatz.

Später war es Martin Luther, dessen Gedanken die christliche Welt spalteten. Die Lutherstadt Eisleben und andere Orte im Harz sind untrennbar mit dieser Geschichte verflochten. In den Sagen lassen sich die religiösen Veränderungen verfolgen: von legendären Bischöfen, geheimnisvollen Mönchen, über die Taten Martin Luthers bis hin zu den Zerstörungen und Stürmungen der Klöster durch die Bauern. Viele hundert Jahre später erhalten beide Konfessionen das Andenken an die gemeinsame Vergangenheit aufrecht und den Glauben lebendig.

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