© Harz: Magische Gebirgswelt

Harzer-Hexen-Stieg - Gesamtstrecke

Auf einen Blick

  • Start: Osterode
  • Ziel: Thale
  • schwer
  • 97,14 km
  • 1 Tag 1 Std.
  • 1141 m
  • 173 m

Beste Jahreszeit

Der Harzer Hexen-Stieg führt auf 94 km von dem Ort Osterode in Niedersachsen zum Ort Thale in Sachsen-Anhalt. Auf der abwechslungsreichen Route vom Harzrand durch die wilde Berglandschaft des Nationalparks Harz mit dem Brocken lernt man die ganze Schönheit des Harzes kennen.

Die beste Möglichkeit, die ganze Vielfalt des Harzes kennen zu lernen, bietet seine Überquerung auf dem Harzer-Hexen-Stieg.
Seit 2005 verbindet der „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ die Orte Osterode in Niedersachsen und Thale in Sachsen-Anhalt. Vierundneunzig Kilometer, die den Wanderer durch nahezu alle Landschaftstypen führen und dabei Sehenswertes und Interessantes der Region aufgreifen:
Der historische Bergbau wurde schon erwähnt. Fast baumlos war der Harz zeitweise. Das Holz wurde für den Ausbau der Stollen, aber insbesondere zur Herstellung von Holzkohle benötigt – der wichtigsten Energiequelle zur Verhüttung der Erze. Meiler und Köhlerhütten fanden sich allerorten.
Wasser trieb den Bergbau an, die Gräben und Teiche begleiten den Harzer-Hexen-Stieg auf weiten Strecken. Aber auch sonst spielt das Wasser eine wichtige Rolle. Für den Harz selbst, aber auch für sein Umland. Talsperren sammeln und sichern das lebensnotwendige Nass, schützen vor Fluten und spenden Trinkwasser bis weit nach Norddeutschland hinein.
Die sagenumwobene Bergwildnis des Nationalparks Harz, des ersten und einzigen länderübergreifenden Nationalparks Deutschlands, entführt an Stellen, an denen Natur noch Natur sein darf – und auch so wirkt: Inspirierend für Körper und Geist. Hier ist die Heimat der Zwerge, hier verstecken sich Hexen und Teufel hinter knorrigen Baumstümpfen.
Länderübergreifend ist auch der Harzer-Hexen-Stieg selbst. Was heute die unscheinbare Ländergrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist, war bis vor 20 Jahren ein Stück des Eisernen Vorhangs. Unerbittlich trennte er Ost und West, undurchdringlich durchschnitt er auch den Harz. Heute zieht sich an seiner Stelle das Grüne Band entlang der früheren innerdeutschen Grenze. Ein Refugium für seltene Pflanzen und Tiere.
Der Brocken wurde zum Sinnbild der Trennung. Allgegenwärtig aber unerreichbar war seine häufig vernebelte und sturmumtoste Kuppe. Nur Stasi und russisches Militär hatten Zugang zum wichtigsten Horchposten in den Westen. Das Brockenhaus auf dem Gipfel gibt Zeugnis von der Geschichte dieses einzigartigen Berges.
Wieder die alles bestimmende Natur: Vom Brocken abwärts, gibt die Bode den Lauf des Weges vor. Warme und kalte Bode entspringen dort in den Sümpfen, vereinigen sich, streifen durch dichte Wälder und über offene Wiesen, um dann dem grandiosen Höhepunkt der Wanderung entgegen zu fließen:
dem Bodetal. Das tiefste Felsental Mitteleuropas nördlich der Alpen. Hunderte Meter ragen die Felswände empor, strudelnd und tosend schießt das Wasser hindurch. Was idyllisch begann, endet spektakulär.
Und hier begegnen wir Ihnen wieder. Den Mythen und Sagengestalten des Harzes. Hoch über dem Bodetal, auf dem Hexentanzplatz oder gegenüber auf der Rosstrappe, wo sich der Hufabdruck von Brunhildes Pferd auf der Flucht vor dem Ritter Bodo tief in den Fels gegraben hat. Ihre Krone hat sie beim Sprung über die Bodeschlucht verloren. Sie liegt noch heute auf dem Grund des Flusses ...

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