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Camping rockt in der Region Südharz Kyffhäuser

von Maren und Flo

Stellplatz in Bad Frankenhausen
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Wenn wir ehrlich sind, hat uns die Region Südharz Kyffhäuser in Thüringen vor unserer Reise nicht viel gesagt. Klar, der Harz mit seinem Brocken ist fast allen ein Begriff, aber der Kyffhäuserkreis ist bislang nicht so bekannt. Sehr schade, wie wir finden!

Neustadt im Südharz
Uns hat die Region in unserem Urlaub mit dem Wohnmobil nämlich wirklich überzeugt. Sowohl auf dem ruhig gelegenen Campingplatz am Waldbad in Harztor/Neustadt als auch auf dem Stellplatz an der Kyffhäuser-Therme in Bad Frankenhausen haben wir uns sehr wohl gefühlt. Und vor allem waren beide Standorte perfekt, um die Gegend und ihre Sehenswürdigkeiten per E-Bike zu erkunden.

So konnten wir während unseres Aufenthalts in Harztor sowohl den Rabensteiner Stollen mit den Rädern erreichen, als auch danach bei einer 36 km langen Fahrradtour die Natur durch Wald und Wiesen erkunden. Natürlich eignet sich die Gegend auch perfekt zum Wandern, aber man kann die bekannten Punkte wie z.B. den Poppenbergturm, der auf 600 m Höhe liegt und von dem man eine herrliche Aussicht hat, auch gut mit den E-Bikes erreichen. Für gut trainierte Menschen ist das Ganze sicherlich auch mit dem Mountainbike möglich, wir Ostfriesen vom platten Land waren bei einigen Steigungen jedoch sehr dankbar für die Unterstützung an unseren Rädern.

So war es uns möglich die Orte, wie die Talsperre Neustadt und die Ruine Ebersburg mit den E-Bikes anzufahren und unser Wohnmobil auf dem Campingplatz stehen zu lassen.
Die letzte Station der Radtour an diesem Tag war die Wolfsmühle mit leckerem Kaffee und Kuchen bevor es wieder zurück zum Campingplatz ging.

Bad Frankenhausenim Kyffhäuserkreis
Nach zwei Tagen haben wir dann den Standort gewechselt, Harztor verlassen und im 41 km entfernten Bad Frankenhausen den Stellplatz an der Kyffhäuser-Therme bezogen. Der Stellplatz ist zum einen optimal, da man neben Strom- und Wasserversorgung sowie Entsorgung auch die Toiletten und Duschen in der Therme nutzen kann und zum anderen, weil er so zentral liegt, dass man von hier aus viele Sehenswürdigkeiten mit den E-Bikes oder auch zu Fuß gut erreichen kann.

So konnten wir Bad Frankenhausen mit seinen Salzquellen, Solebädern, der schiefen Kirche, den schönen Fachwerkhäusern und vielem mehr während einer Stadtführung zu Fuß erkunden und gleich im Anschluss in der Kyffhäuser-Therme den Tag in der Sauna und dem Bad entspannt ausklingen lassen. Und das alles mit lediglich ein paar Metern Fußweg zurück ins Wohnmobil auf dem dazugehörigen Stellplatz. Also für Camper wirklich perfekt!

Den folgenden Tag haben wir dann erneut die E-Bikes gesattelt, um vormittags die gerade einmal 7 km entfernte Barbarossahöhle zu besuchen. Ein Aufenthalt, der sich wie der des Rabensteiner Stollens mehr als gelohnt hat. Die im Nationalen GeoPark Kyffhäuser gelegene Höhle ist nämlich eine von weltweit nur zwei existierenden Schauhöhlen im Anhydritgestein und damit eine absolute geologische Rarität.

Danach ging es wieder zurück Richtung Bad Frankenhausen und von dort einen weiteren Kilometer bergauf zum Panoramamuseum. Mit eine der größten Überraschungen für uns an diesem Tag. Denn ehrlich gesagt sind wir eigentlich nicht so die Kunstliebhaber. Aber dieses überdimensionale Gemälde von 14 m Höhe und 123 m Umfang, das der Maler Werner Tübke in den 70er und 80er Jahren im Auftrag der Regierung der DDR zum Gedenken an den Deutschen Bauernkrieg geplant und gemalt hat, hat selbst uns sehr beeindruckt. Wir haben nach einem zwanzigminütigen Film über die Entstehung des Bildes eine Audioguide-Tour mitgemacht, bei der einem im Bildsaal etwa eine halbe Stunde verschiedene Bereiche des Gemäldes erklärt werden. Es war wirklich sehr interessant! Und wie bereits erwähnt, wir sind sonst eher nicht so die Kunstkenner!

Das Kyffhäuser-Denkmal
Nachdem wir am folgenden Morgen am Stellplatz ausgecheckt haben, sind wir mit dem Wohnmobil natürlich noch zum Wahrzeichen der Region gefahren. Dem Kyffhäuser-Denkmal, das etwa 13 km vom Zentrum Bad Frankenhausens entfernt liegt. Auch hier hat sich der Besuch wirklich gelohnt. Neben dem Denkmal an sich mit der Barbarossafigur und der klasse Aussicht vom Denkmalturm, kann man sich unter anderem noch das kleine Museum und den Barbarossaturm ansehen. 

Mit der anschließenden Thüringer Wurst in der Nähe des Parkplatzes des Denkmals, war es der perfekte Abschluss unserer Reise und nur einer von sehr vielen Gründen, warum wir ganz sicher noch einmal für einen Urlaub in den Südharz und Kyffhäuserkreis zurückkommen werden.

Mehr von Maren und Flo gibt es unter www.campingrockt.de.

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