© Foto Lindenberg

Pädagogische Angebote

mit dem Schwerpunkt Bergbau, Höhlen und Industrie

Echt unterirdisch! Der Harz ist  vom Bergbau geprägt und hat dementsprechend viele Bergwerke und Höhlen zu bieten. Das Erzbergwerk Rammelsberg, die Altstadt Goslar und die Oberharzer Wasserwirtschaft, dem weltweit größten und bedeutendsten vorindustriellen Energieversorgungssystem, präsentieren ein faszinierendes Dreigestirn der Technik- und Kulturgeschichte und sind zudem auch UNESO-Weltkulturerbe.
Viele spannende Geschichten und Themen warten nur darauf, über und unter Tage entdeckt und ausprobiert zu werden. An außergewöhnlichen Orten wird das Lernen hier zum Erlebnis.

Mitmachführung "Die Farben des Berges"

im Rammelsberg

„An den Wänden werden Vitriole sichtbar, mit einer unbeschreiblichen Schönheit, geöffnete Schmuckkästlein der Geisterkönigin, voll strahlender Smaragde.“ Außerordentlich schön sind die farbigen Metallsalze – Vitriole – unter Tage. Mit Lupen lassen sich Stalaktiten, Wellen und Näpfchen besonders gut betrachten.

Workshops zur Themenführung nur in Verbindung mit einer Mitmachführung buchbar - Dauer: + 60 min. Optional könnt Ihr an einem Workshop zum Thema „Die Farben des Berges“ teilnehmen:

  • 1.-4. Klasse: Malen mit selbst angerührten Pigmenten und mit Ocker aus dem Rammelsberg
  • 5.-9. Klasse: Malen und chemische Experimente (nach Absprache)
  • Jugendliche und Erwachsene: Dem Zufall auf die Sprünge helfen, Malen mit Pigmenten und Fantasie
  • Zielgruppe: Für alle Altersstufen individuell ausgerichtet

  • Personenzahl: max. 24 Besucher; inkl. 2 Begleitpersonen

  • Dauer:  90 Minuten

Mitmachführung „Licht und Dunkelheit: der Roeder-Stollen“

im Rammelsberg

Wie die Bergleute damals müssen wir uns heute bei der Führung aufeinander verlassen können. „Adam Eiben, Steiger; bekömbt im Berge morgens umb 8 Uhr einen tödtlichen Schaden, indem er von einem Schiefer-Patzen, der ihm in den Rücken gefallen, gantz zusammen gedrücket […]“ Dieser Unfall geschah vor 200 Jahren im Rammelsberg und beschreibt sehr anschaulich die Gefahren, denen ein Bergmann ausgesetzt war. In der Hand eine Lampe, deren Licht jederzeit ausgehen konnte. Wie die Bergleute damals müssen wir uns heute bei der Führung aufeinander verlassen können.  

Workshops zur Themenführung nur in Verbindung mit einer Mitmachführung buchbar - Dauer: + 60 min. Optional könnt Ihr an einem Workshop zum Thema „Licht und Dunkelheit“ teilnehmen:

  • 1.- 3. Klasse: Basteln und Spielen mit Schattengeistern
  • 4.- 9. Klasse: Vom Kienspan zur LED-Lampe – Forscherteams untersuchen Objekte und probieren sie aus
  • Jugendliche und Erwachsene: Sammeln und Bewahren im Auftrag des Museums
  • Zielgruppe: Für alle Altersstufen individuell ausgerichtet

  • Personenzahl: max. 24 Besucher; inkl. 2 Begleitpersonen

  • Dauer:  90 Minuten

Mitmachführung „Ritter Ramm“

im Rammelsberg

„Aus dem Stein schimmerte das Erz bald grün, bald kupferrot heraus. […] Plötzlich brauste es über unseren Köpfen, es war als ob der ganze Berg zusammenstürzte.“ (Hans-Christian Andersen)
In einem besonderen Erlebnisraum zeigen wir, wie das Erzlager des Rammelsberges entstanden ist und erklären, was Erz ist und aus welchen Materialen es besteht. Unter Tage treffen die Schüler auf riesige Wasserräder, deren Funktion erklärt wird.  

Workshops zur Themenführung nur in Verbindung mit einer Mitmachführung buchbar - Dauer: + 60 min. Optional könnt Ihr an einem Workshop zum Thema „Ritter Ramm“ teilnehmen:

  • Kindergartenkinder: Die Entdecker des Berges – Basteln von Ritter Ramms Pferd
  • Hort und 1.-4. Klasse: Im Team die Eigenschaften von Stoffen erforschen
  • 4.-6. Klasse: Im Team Mineralien bestimmen
  • 7.-9. Klasse: Forscherteams auf den Spuren von Erz und Metall
  • Zielgruppe: Für alle Altersstufen individuell ausgerichtet

  • Personenzahl: max. 24 Besucher; inkl. 2 Begleitpersonen

  • Dauer:  90 Minuten

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Schule der Nachhaltigkeit

mit Christian Barsch

Nachhaltigkeit am historischen Ort der Entstehung des Prinzips erlernen. Die Erlebnisführungen des in Braunlage geborenen Diplom-Forstwirts machen das Thema Nachhaltigkeit unterhaltsam und interaktiv erlebbar. Lernort sind das UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft und der Nationalpark Harz. Nachhaltigkeit wird am historischen Ort der Entstehung des Prinzips in Bergbau und Forstwirtschaft spannend und nachvollziehbar erklärt. Zur Einführung besuchen wir das historische Bergwerk Grube Samson und lernen so einen authentischen Arbeitsort kennen. In Dunkelheit und Kälte verstehen wir, dass Menschen nur in Gemeinschaft erfolgreich zusammenarbeiten können. Verantwortung und Solidarität auch zwischen den Generationen führen uns Handlungsprinzipien der Harzer Bergleute wie Langfristorientierung und Zukunftsfähigkeit nachvollziehbar vor Augen. Im zweiten Teil der Veranstaltung besuchen wir die Natur des Nationalparks am Oderteich und verstehen, dass Menschen Wald und Landschaft und damit ihre Umwelt verändern (können).

  • Zielgruppe: Schülergruppen, Universitäten & Bildungsträger

  • Personenzahl: nach Absprache

  • Dauer: halb- bis ganztags

© Harzwasserwerke

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  • Erlebnisführungen Harz

    Diplom-Forstwirt Christian Barsch

  • Nonnenstieg 28

    37075 Göttingen

  • Christian Barsch

    info@ohwr.de

  • 0551 20192481

Schauschmiedevorführung und selber schmieden

in der Schmiede Carlswerk

Bei diesem Spektakel werden Kinder und Jugendliche zu Meistern der Klinge. Neben der Möglichkeit, selbst zu schmieden, erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zur Geschichte und Entstehung des Schmiedehandwerkes, zur Geschichte des Hufbeschlages und über die Eigenschaften des Metalls bei Wärmebehandlung.

  • Zielgruppe: Schulklassen, Exkursionen, Wandertag, Bildungsreise ab 12 Jahren

  • Personenzahl: max. 20

  • Dauer:  1,5 Stunden

© Stadtinformation Harzgerode

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Führungen

durch die Scholmzeche

Der Besucher kann den Eisenstein-Suchstollen der Scholmzeche und den vorderen Teil des derzeit auf 200 m Länge befahrbaren Aufrichtigkeiter Tiefen Stollens besichtigen. Der aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts stammende Aufrichtigkeiter Tiefe Stollen ist bereits eine montanhistorische Sehenswürdigkeit, , da er in reiner Handarbeit, also mit „Schlägel und Eisen“, gebaut wurde. Eine weitere Besonderheit ist das hölzerne „Gerenne“, das auf der Stollensohle unter Abraum und Versatz freigelegt werden konnte. Den Besuchern werden von fachkundigen Stollenführern unvergessliche Eindrücke in den Bergbau vergangener Jahrhunderte vermittelt.

  • Zielgruppe: alle Interessierte ab 5 Jahren

  • Personenzahl: max. 25

  • Dauer:  1,5 - 2 Stunden

© Foto Lindenberg

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Führungen und Schaugießen

in der Gießerei Königshütte

Die Königshütte in Bad Lauterberg im Harz ist ein historisches Gießerei-Ensemble mit Gebäuden aus der Zeit des frühen 19. Jahrhunderts. Einige wenige Hüttengebäude stammen noch aus der 1. Bauperiode um 1733. Die Königshütte war das größte Eisenhüttenwerk im damaligen kurhannoverschen Staat. Weit über die Grenzen des Harzes hinaus wurden die hier produzierten Güter vertrieben, zu denen das erste Drahtseil der Welt und natürlich kunstvoll verzierte Gussteile für den täglichen Gebrauch und der Ofenbau gehörten. Seit Oktober 2014 ist es als "Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung" anerkannt.
Der Förderkreis bietet Führungen über das Ensemble sowie durch das Südharzer Eisenhüttenmuseum an und bietet Einblicke in das Eisenmagazin, die Maschinenfabrik und die historische Gießerei mit den Kupolöfen.
Des weiteren bietet der Förderkreis ein Schau- und Mitmachgießen an. Unter Anleitung können Kinder und Jugendliche erste Erfahrungen mit dem Herstellen von Gießereiformen und dem anschließenden Gießen machen oder auch nur einfach den faszinierenden Prozess des Gießens mitverfolgen. Sonderveranstaltungen des Schau- und Mitmachgießens sind auf Anfrage möglich und willkommen. In den eigenen Veranstaltungen können die Teilnehmer unter Anleitung auch selbst ihre Gussstücke herstellen!

  • Zielgruppe: alle technisch Interessierten ab 10 Jahren
     

  • Personenzahl: 10 - 50

  • Dauer: 1,5 - 3 Stunden

© Förderkreis Königshütte

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Museumsführung "Die älteste belegte Großfamilie der Welt"

im HöhlenErlebnisZentrum am Iberg

Weltweites Aufsehen genießen die Toten aus der Lichtensteinhöhle. Diese Höhle liegt etwa 15 km entfernt im Gipskarstgürtel des Südharzrandes nahe Osterode und war vor fast 3000 Jahren das Grab eines bronzezeitlichen Familienclans. Das Museum ist der Familie und den sensationellen Forschungsergebnissen gewidmet. Sie zählen zu den Höhepunkten der europäischen Höhlenarchäologie. Im Höhlengrab haben sich tausende Knochen so gut erhalten, dass Forscher der Universität Göttingen die Analyse alter DNA weiterentwickeln und erstmals überhaupt Verwandtschaftsbeziehungen einer frühgeschichtlichen Menschengruppe genetisch beweisen konnten – eine einmalige krimiähnliche Analyse, bei der inzwischen 70 Individuen ermittelt wurden. Und mindestens so spektakulär war der Nachweis heute lebender, hochwahrscheinlicher Nachfahren der „Lichtensteiner“. Dank der DNA und anhand vielfältiger Funde zeigt die Ausstellung mit lebendigem Bezug zum Heute das bereits hochentwickelte Leben und das Sterben des Clans. In der Führung werden die Ergebnisse aus Ausgrabung und Forschung zusammengefasst präsentiert und so ein altersgerechter vertiefter Einstieg in spezielle Themenbereiche ermöglicht.

 

  • Zielgruppe: Jugendgruppen, Schulklassen, interessierte Erwachsenengruppen

  • Personenzahl: 22

  • Dauer: 45 Minuten

Auf der Suche nach dem Schatz des Zwergenkönigs

im HöhlenErlebnisZentrum am Iberg

Bei der Schatzsuche geht es ins Innere der Erde, in eine geheimnisvolle Welt: Entdeckt werden nicht nur viele Millionen Jahre alte Meerestiere oder eine uralte Schildkröte, die Wünsche erfüllen kann, sondern es muss auch ein Schatz gefunden werden. Die Kinder begeben sich mit Schatzkarte in die Unterwelt und hören spannende Geschichten. Erfahrungsgemäß fällt heutigen Kindern die Orientierung nicht leicht. Im Umgang mit der Karte, aber auch in der Teamarbeit können neue Erfahrungen gemacht werden. Das Erzählen alter Geschichten und das Zuhören übermittelt eine alte, seltener gewordene Tradition. Voraussetzung ist keine Angst vor Dunkelheit! Für Inklusionsklassen nur teilweise geeignet: nicht für Personen im Rollstuhl oder mit Gehbeeinträchtigung (Treppenstufen Höhle).

 

  • Zielgruppe: Geburtstagskinder mit Gästen, Kindergartenkinder oder  Schulklassen bis ca. 4. Klasse

  • Personenzahl: 12

  • Dauer: 45 Minuten

GeoTour im Iberg

im HöhlenErlebnisZentrum am Iberg

Über Bad Grund erhebt sich ein imposantes Korallenriff. Als Massiv aus reinem Kalk erstreckt es sich mit einigen markanten Steilklippen über den Iberg und den heutigen Steinbruch Winterberg. Das einstige Riff entstand im Devon südlich des Äquators. Wie sah die Erde damals überhaupt aus? Wie gelangte das Riff hierher und erhob sich als Berg? Und was haben die Höhlen im Iberg mit dem Eisenerz zu tun, das sich in ihm gebildet hatte? In der geologischen Führung wird erfahrbar, wie der Iberg zu seinen Fossilien, seiner derzeitigen Lage auf der Nordhalbkugel, zum Erz und zu seinen Höhlen kam und hier später schließlich Bergbau betrieben wurde. Das Eintauchen in das einstige Korallenriff und die Bewegung im Berg lässt die Sinne beteiligt sein beim Entdecken beispielhafter erdgeschichtlicher Entwicklung und Erwerb von Wissen zur Vielfalt der Gesteine, zur Kontinentalbewegung sowie zur Höhlenentstehung. Für Inklusionsklassen nur teilweise geeignet: nicht für Personen im Rollstuhl oder mit Gehbeeinträchtigung (Treppenstufen Höhle).

 

  • Zielgruppe: geologisch & landschaftlich interessierte Gruppen, Studierende, Umweltgruppen u. ä. - auch auf Englisch

  • Personenzahl: max. 25

  • Dauer: 45 Minuten

© Günter Jentsch

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