Wie im Mansfelder Land das Kupfer entdeckt wurde

Auf einen Blick

  • Hettstedt

oder: Dankbarkeit wird reich belohnt

Das ganze Gelände des Mansfeld-Museums in Hettstedt erzählt vom (Kupferschiefer-)Bergbau. Zwischen all den Sehenswürdigkeiten, z.B. dem originalgetreuen Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine im Bergbau von 1785, fallen die beiden drolligen Gestalten links und rechts am Eingang zum Museum kaum auf. Auf den Steinfiguren steht: Nappian und Neucke...

Zwei junge Bergleute, sie hießen Nappian und Neucke, verließen Goslar um an einem anderen Ort Arbeit für sich zu finden. Ein Knotenstock, ein wenig zu Essen in der Tasche und ihre Kraft war die einzige Ausrüstung für den weiten Weg. In der Gegend um Hettstedt wurden die beiden Bergleute plötzlich von Räubern überfallen. Der eine wurde durch einen Pfeil in der Schulter verletzt, der andere verteidigte sie beide so gut mit dem Knotenstock, dass alsbald die Räuber entflohen. Mit dem verwundeten Freund fand er eine freundliche Unterkunft bei einem Köhler in der Nähe. Damit sie diesem nicht nur zur Last fielen, half der Unverletzte dem Köhler. Als sie einen abgebrannten Meiler aufräumten, blinkte dem Bergmann plötzlich etwas ins Auge. Voller Freude hob er den Stein hoch, und als ihm der Köhler erzählte, dass man solche Steine ständig beim Baumroden fände, war er vollends glücklich. Schnell wurde ein Bote nach Goslar gesandt, der schon bald den hohen Erzgehalt des Steines bestätigte. So gründeten Nappian und Neucke den Mansfelder Kupferbergbau. Man sagt, dies sei im Jahr 1199 gewesen, ungefähr an der Stelle, wo heute die St. Gangolfkirche auf dem Kupferberg in Hettstedt steht.

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06333 Hettstedt


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